Wir hatten doch gar nicht die Absicht antisemitisch zu sein.

Muß man dazu noch was sagen?

Dieser Heini mußte offenbar seinen inhaltslosen Scheiß dazu abkippen. Es ist dieses völlig sinn-, hirn- und folgenlose Regierungsgeplapper, das mich wirklich nervt.

Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
vor der Knesset am 18. März 2008 in Jerusalem:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-796170













Da hält Merkel also eine Rede vor der Knesset.

Man möchte meinen, sie sei sich der Verantwortung bewußt, die so eine Gunst gegenüber einem Deutschen Politiker mit sich bringt.

Nun, sie findet zwar die richtigen Worte, (im Gegensatz zu Martin Schulz, bei dessen Rede einige Israelische Politiker unter Protest den Saal verließen), aber sie zeigt unmittelbar darauf, daß ihre Worte nichts wert sind!

Germany Asked U.S. to Force Settlement Freeze on Israel, WikiLeaks Cables Show
Senior German official urged U.S. to threaten withdrawing its veto on an anti-Israel vote at the UN.

https://www.haaretz.com/1.5147362

Die frühere Sekretärin für Agitation und Propaganda zeigt sehr deutlich, daß sie ihr Handwerk lebt.

Ihre Worte sind so etwa so glaubwürdig wie Walter Ulbricht’s »Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten« und es ist im Grunde auch die gleiche “Technik” (sofern man bei einer glatten Lüge überhaupt von Technik reden kann) die da angewendet wird und die wieder und wieder von den Menschen einfach so geglaubt wird.

Und weil da auch der Goldstone-Report erwähnt wird: Richard Goldstone hat seinen Bericht kurz darauf zurückgezogen, weil er auf Lügen basierte. Leider ist das Englische Original hinter der Paywall der Washington Post verschwunden, aber die Deutsche Übersetzung in Die Zeit, ist noch verfügbar: Wenn wir damals gewusst hätten, was wir heute wissen

Leider findet sich so leicht kein Interview (Video) mit Richard Goldstone aus der Zeit nach dem 01. April 2011, also ein Interview bei dem man sicher sagen kann, daß es seine Haltung aus der Zeit nach seinem Widerruf wiedergibt. Aber bereits in seinen Interviews von vor diesem Zeitpunkt wird deutlich, daß Hamas weit mehr und weit schlimmere Kriegsverbrechen begangen hat, als Israel vorgeworfen wird und daß sich Israel ihrerseits um die Aufklärung dieser Vorwürfe bemüht hat. Allerdings hat Israel mit Goldstone kategorisch nicht kooperiert. Zu schlimm waren die vorausgegangenen Erfahrungen mit den Vereinten Nationen.

Und so wird bis heute immer wieder auf diesen Goldstone-Report verwiesen, obwohl Richard Goldstone höchstselbst sagt, daß die Ermittlerkommision der UN im Wesentlichen auf die Lügen der Hamas reingefallen ist.

Goldstone selbst ist dabei nicht frei von Schuld. Nicht nur, daß er den Bericht ja selbst verfaßt hat, nein, er hat sich auch nur oberflächlich um eine Rehabilitation Israel’s bemüht. Naja, er hat halt seinen Rückzieher bei der Washington Post veröffentlicht und dann hat er sich zurückgelehnt und seine Hände in Unschuld gewaschen. Der Rückzieher ist heute wegen der PayWall der Washington Post nicht mehr sichtbar und daher in Englischer Sprache nicht mehr zitierfähig. Was bleibt ist ein Rückgriff auf die Deutsche Übersetzung der Zeit, bis die auch mal eine PayWall aufstellen und dann ist der Schrieb von Goldstone aus der Welt und nur noch die Lüge sichtbar.

Wer sich das Original leisten will, der möge bitte diesem Link folgenden:
Washington Post: Reconsidering the Goldstone Report on Israel and war crimes

Dieser Goldstone-Report ist eines der vielen Versatzstücke, die den Gutmenschlichen Antisemitismus speisen.
Man kann das dann ja schon verstehen, daß Araber die Israelische Fahne auf der Straße verbrennen, oder?

Vereinfacht kann man sagen, daß vor allem Westliche Gutmenschen die Lügen, die andere über Juden und Israel in die Welt setzen nur allzu gerne ungeprüft übernehmen und dann ganz versehentlich weiterkolportieren.
Ein gutes Beispiel fand sich kürzlich beim ZDF. Die Israelische Botschaft sprang darauf an und twitterte:

Das ZDF war damit nicht alleine, denn die hatten die Graphik, um die es ging ungeprüft von Terre des Hommes übernommen.

Und Terre des Hommes?

Die hatten das ungeprüft von den Vereinten Nationen übernommen.

Und die Vereinten Nationen?

Naja, die haben da so eine Historie.

Alleine im Vergangenen Jahr haben die Vereinten Nationen den winzigen Staat Israel 21 Mal verurteilt.

Die genaue Liste finden Sie bei UN-Watch (siehe Link)
https://www.unwatch.org/2018-un-general-assembly-resolutions-singling-israel-texts-votes-analysis/

Der Iran fördert den Bürgerkrieg in Yemen, bedroht Israel mit Vernichtung, foltert politische Gegner und richtet sie hin. Frauen werden noch im Gefängnis vergewaltigt, weil man glaubt, sie kämen nicht in den Himmel, wenn sie keine Jungfrauen mehr seien. Homosexuelle werden massenweise aufgehängt……
In China werden hingerichtete ausgeschlachtet, massenweise Regimegegner interniert, …..
In Venezuela wurde den Ärzten verboten “Verhungern” als Todesursache anzugeben, Regimegegner werden auf der Straße erschossen und massenweise inhaftiert.
In diesen Ländern geht es so albtraumhaft zu wie in den gruseligeren Szenen in dem Film Constantine. Menschen hungern, verschwinden, Frauen werden vergewaltigt, Kinder verkauft, Kranke erhalten keine medizinische Versorgung, wer den Mund aufmacht ist so gut wie tot……. Aber die UN findet keine Worte. Praktisch alle der Verurteilungen Israel’s durch die UN sind völlig an den Haaren herbeigezogen. Während man in Israel stolz vermeldet, daß sich die Zahl der promovierten Araber in Israel in den vergangenen Jahren verdoppelt hat, verurteilt der UN-Menschenrechtsrat das kleine Land dafür, daß es Schuld daran trage wenn “Palästinensische” Männer ihre Frauen schlagen. Der Bericht “A /HRC/35/30/Add.2” der 35. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates, hat sich an dieser Stelle mal wieder überschlagen. So wird Israel durchaus ein erhebliches Maß an Verantwortung an der Gewalt Arabischer Männer gegen ihre Frauen zugewiesen. Da fängt also Gaza einen Krieg mit Israel an und verliert den Prompt, Danach vermöbeln die Männer im Gaza ihre Frauen, weil sie nicht wissen, wohin mit ihrem Frust und Israel ist Schuld. Der 19seitige Bericht ist im Internet als Word-Datei verfügbar.

Hier nur eine Anekdote, die erklärt, wie es kommt, daß Araber und Bedouinen ohne Arbeit da stehen. Da ist also diese Jüdische Stadt Ma’ale Adumim im Osten von Yerushalayim und dort hatte die Firma SodaStream ein Werk, in dem hunderte Araber und Bedouinen, darunter sehr viele Frauen, diese Sprudelmaschinen zusammenbauten. Dort verdienten die Arabischen Arbeiter und Arbeiterinnen genauso viel wie ihre Jüdischen Kollegen. Es funktionierte gut. Die Mitarbeiter kamen gut miteinander aus…… und das echte Highlight: eine Bedouinenfrau oder Araberin verdiente dort gut dreimal soviel wie ihr Mann, der bei den Palästinensischen Autonomiebehörden arbeitete. Dieses Einkommen war der Knaller und hielt die ganze Familie über Wasser.

Dann kam BDS und bedrohte SodaStream ganz offen: “Ihr verschwindet aus Ma’ale Adumim oder wir machen für Euch eine ganz spezielle Boykott-Aktion.” Bei SodaStream nahm man die Drohung von BDS sehr ernst und baute eilig in der Negev eine neue Fabrik als Ersatz für die Fabrik in Ma’ale Adumim, die man dicht machen mußte.
Nun gab’s ein Problem, denn im Süden Israel’s herrschen noch die Nachwirkung der linksdrehenden Regierungen unter Premierministern wie Yitzhak Rabin, Ehud Barak, Ehud Olmert, Ariel Sharon….. Die Arbeitslosigkeit ist groß, die Wohnungsnot ebenso. Die Regierung in Yerushalayim war fast schon dankbar, daß SodaStream in die Negev verlagert, denn so kamen dort ein paar hundert neue Arbeitsplätze dazu.
Nun wandte sich das Mangement von SodaStream an die Regierung und bat, für die Arabischen und Bedouninischen Arbeiter, die zuvor in Ma’ale Adumim gearbeitet hatten, doch bitte Arbeitsbewilligungen zu erteilen, damit die in der neuen Fabrik arbeiten konnten. Die Israelische Regierung beschied SodaStream, man möge doch bitte Bedouinen in der Negev einstellen. Die Arbeitslosigkeit sei dort auch sehr hoch.

Und so blieben hunderte Araber und Bedouinen in den umstrittenen Gebieten ohne Arbeit. Man muß das mal grob überschlagen: Das war im Monat rund eine halbe Million Euro, die da als Familieneinkommen für ein paar hundert Arabische Familien und Bedouinenfamilien wegfielen.

Und zwar wegen BDS und nicht wegen Israel!

Bei denn’s Biomarkt

Unlängst fand ich auf Facebook dieses Photo.

Ursprungsland: bes. paläst. Geb.

Ich bin stutzig geworden. Also, diese Kennzeichung hat die EU auf Wunsch der BDS-Bewegung eingeführt. Nun, das ist aber nicht der Grund, warum ich stutzig geworden bin. das liegt an was anderem. Die Frage lautet: “Welche besetzten Palästinensischen Gebiete???”
Soviele gibt’s da nicht.

Quelle: Wikicommon

Gaza ist nicht besetzt. Dieser Landstrich wird von der Hamas beherrscht und Israel hält sich da raus. Gaza exportiert sogar recht viel Obst und Gemüse nach Israel, nur dürfte damit bald schluß sein, wenn die Saison mit den Brandstiftungen per Drachen und Ballon wieder anfängt. Diese Drohung steht bereits seit einiger Zeit im Raum. Selbst wenn diese Datteln aus Gaza kämen, wären das keine besetzten Gebiete, denn wenn sie jemand besetzt, dann ist das die Hamas.
Wo wachsen in Israel noch Datteln? Naja, in der Negev, das ist aber völlig unumstrittenes Israelisches Kernland. Bleiben also noch Gegenden am toten Meer und um Yericho herum. Der Anbau am toten Meer dürfte eher unbedeutend sein und der Anbau bei Yericho würde ausschließlich von Arabern bearbeitet. Anderswo in Shomron und Yehuda sind die klimatischen Bedingungen einfach nicht zum Anbau von Datteln geeignet. Dort gibt es Wein und Oliven….. aber keine Datteln. Gehen wir mal davon aus, daß die Datteln aus der Gegend um Yericho kommen, dann bleibt die Frage, warum denn’s Biomarkt diese Kennzeichnung vornimmt, denn sie ist doch wohl dazu gedacht die Käufer abzuschrecken und dazu anzuhalten Israelische Produkte aus den umstrittenen Gebieten zu boykottieren?! Man würde aber ausschließlich den Arabern um Yericho schaden, wenn man diese Datteln wegen ihrer Herkunft nicht kauft. Die nächste Frage lautet, warum denn’s Biomarkt diese Datteln überhaupt im Programm hat, wenn sie doch so eine Wahrnehmung der politischen Geographie in dieser Region haben?
Drittens bleibt zu fragen, was das zu bedeuten hat, wenn die Datteln eben nicht aus Yericho kommen, sondern aus der Negev. Dann hat denn’s Biomarkt seine Kunden belogen.
Was auch immer für eine politische Agenda die infantilen Marketinggenies von denn’s Biomarkt verfolgen, es ist einfach dumm, sehr sehr dumm!

Und was mache ich?
Naja, bisher habe ich mir meinen Honig bei denn’s Biomarkt gekauft. Das mache ich halt in Zukunft nicht mehr. denn’s hat mindestens eine Kundin verloren. Gut, mit mir haben die eh nicht viel Geschäft gemacht, aber ich hab’ freilich meinen Freunden und Mitstreitern gesagt was ist und das hat hoffentlich einen kleinen Schneeballeffekt und dann könnten das über die Zeit schon ein paar Tausender werden, die denn’s Biomarkt an Umsatz verliert.

Bald treffe ich sicher wieder einen Drücker vom Roten Kreuz auf der Straße, der mir eine Fördermitgliedschaft aus den Rippen leiern will. Die kriegt der freilich aus zwei Gründen nicht:1. mache ich bestenfalls einmalige Spenden und keine Fördermitgliedschaften, wo die jeden Monat oder jedes Jahr mal auf mein Konto langen und sich einen Zwanziger oder Fünfziger von mir nehmen würden. Und 2. ist da diese Geschichte mit dem Internationalen Roten Kreuz (IRK), also quasi dem Weltverband der Rettungsorganisationen. Nun hatte das Internationale Rote Kreuz, kein Problem mit der Anerkennung des Roten Halbmondes als Schutzzeichen. Die Anerkennung als Schutzzeichen hat eine besondere Bewandtnis in kriegerischen Konflikten, denn damit gekennnzeichnetes Personal und Fahrzeuge dürfen nicht angegriffen werden. So genießen also Fahrzeuge und Personal mit dem Roten Kreuz als Symbol diesen Schutz und die mit dem roten Halbmond auch. Daß aber gerade die Juden weder ein Kreuz noch einen Halbmond verwenden würden, sondern den rund 3000 Jahre alten Davidstern, liegt wohl auf der Hand. Dennoch wehrte sich das IRK Jahrzehntelang gegen die Anerkennnung des Jüdischen Symbols mit der Begründung, es handele sich um eine unpraktikable Einführung neuer Kennzeichen. So wurde Israel Jahrzehntelang die Vollmitgliedschaft im gemeinsamen Verband der Rotkreuz- und Roterhalbmond-Bewegung versagt. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Rotkreuz-_und_Rothalbmond-Bewegung#Roter_Davidstern )

Kindersoldaten im Gaza

Die UNICEF geht da anders vor.
Während Hamas und Islamischer Jihad im Gaza Kindersoldaten ausbilden und die Kinder in den Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde lernen, wie heldenhaft es ist, einen Juden zu ermorden und als Shahin (Märtyrer) zu sterben, strebt die UNICEF danach, Israel wegen des Misbrauchs von Kindern zu verurteilen. Aber das Versagen der UNICEF geht noch viel weiter, wie man in diesem Bericht ( https://www.ngo-monitor.org/reports/unicef-ngo-working-group-campaign-blacklist-idf/ ) nnachlesen kann. Außerdem gibt UNICEF Spendengelder an Organisationen weiter, die BDS und Terrorismus unterstützen. Solange nur Juden dabei sterben, scheint das für die UNICEF kein größeres Problem zu sein

Noch schlimmer ist die UNESCO und ihr Umgang mit Weltkulturerbe, zum Beispiel den Grabstätten der Jüdischen Patriarchen und Erzmütter in Hevron, einer Ur-Jüdischen Stadt, in der nur dank der Feindseligkeiten von Arabern und Türkein kaum noch Juden leben und diese wenigen Juden rund um die Uhr von Soldaten geschützt werden müssen, damit sie nicht auch noch umgebracht werden.

Jeder Mensch, der mal Christlichen Religionsunterricht hatte, hat mal gelernt, daß Avraham der Stammvater des Jüdischen Volkes ist und daß er und seine Frau Sara in den Höhlen von Mahbela (bei Hevron) begraben sind und daß Avraham für diese Grabstätte teuer bezahlt hat. Sein Sohn Yitzhak und dessen Frau Rivka (Rebecca) sowie sein Enkel Ya’akov und seine Frau Lea (Rahel mußte am Wegesrand begraben werden) und Schließlich wurde auch Ya’akov’s Sohn Yosef dort begraben.

Nun, die Muslime machen sich’s da leicht und sagen, daß das alles Muslime waren und daß Moshe (Moses) die Muslime aus Ägypten geführt habe und die UNESCO stimmt ihnen zu und sagt, die Gruften zu Hevron, in denen die Jüdischen Patriarchen und Erzmütter begraben liegen seien Muslimisches Weltkulturerbe.

Wenn das kein Antisemitismus ist, dann weiß ich’s auch nicht mehr.

So könnte ich jetzt noch hundert Meter weiter schreiben und hätte dann immer nur noch einen Bruchteil dieses Antisemitismus zusammengetragen. Ich werde auch sicher weiterschreiben, nur heute nicht.