Das Märchen vom
lebenslangen Lernen

Ich bin ja schon eine Zeitlang hier und hab’ auch schon einiges erlebt. Zum Beispiel war es in meiner Kindheit und frühen Jugend durchaus der Traumberuf vieler Hauptschüler, Kfz-Mechaniker zu werden. Viele haben das geschafft und wurden in ihrem Beruf erfolgreich.
Im Jahr 2011 waren nur noch 47% der Auszubildenden in diesem Beruf Hauptschulabsolventen und nur 1% hatte keinen Abschluß. Ich nehme also an, die 47% hatten einen qualifizierenden Hauptschulabschluß. 45% hatten die Mittlere Reife und 6% hatten Abitur.
Das war im Jahr 2011. Heute haben wir schreiben wir das Jahr 2019 und es ist sicher nicht einfacher geworden.

Es kommt nicht von Ungefähr, daß ich bis eben noch gedacht hatte, daß Hauptschüler in diesem Beruf heute eh kaum noch eine Chance hätten und für eine Berufsausbildung als Kfz-Mechatroniker häufig Abitur gefordert würde. Ehrlich gesagt, wäre das wohl auch die Wunschsituation vieler Ausbilder, aber die kriegen einfach nicht mehr genug geeignete Azubis, Also müssen die auch Kompromisse eingehen, aber diese Kompromisse werden nicht lange tragen, denn die Anforderungen steigen und die Menschen werden nicht ständig besser. das ist eine Illusion. Ein Mensch, der einen IQ von, sagen wir, 90 hat, und der ein guter Kfz-Mechaniker geworden ist, wird im Laufe der Zeit immer weniger von dem verstehen, was er da an Technik bearbeitet.
Im Gegenzug dazu werden die Entwicklungsingenieure, die schließlich die Produktentwicklung durchführen immer mehr Aufwand in die Handhabbarkeit ihrer Produkte stecken müssen, weil sonst kein “normaler” Mensch damit umgehen kann und man wird auch nicht genügend Personal finden, das diese Produkte warten und reparieren könnte.

Das Video ist in English und es zeigt auch das Dilemma, vor dem ich stand, als ich mich entscheiden mußte, ob ich diesen Blog in English oder in Deutsch schreiben würde. Ich erreiche ja ohnehin nicht viele Leser, aber ich hoffe, daß Sie wenigstens hinreichend English können, denn was Prof. Peterson sagt ist wichtig!
Quelle: Wikicommons

Während der letzten 36 Jahre durfte ich selbst diese Veränderung der Arbeitswelt beobachten. Vor 36 Jahren war ich 17 Jahre alt. Ich machte gerade die Mittlere Reife an der staatlichen Realschule in Brannenburg und ich suchte damals verzweifelt nach einem Ausbildungsplatz, denn die eben abgetretene SPD-dominierte Bundesregierung unter Kanzler Schmidt hatte es verpennt Vorkehrungen für die geburtenstarken Jahrgänge zu treffen. Damals schrieb ich meine Bewerbungen noch mit einer mechanischen Schreibmaschine – etwa so ein Teil, wie im Bild. Ich schrieb damals mit etwa 200 Anschlägen pro Minute, aber eine Bewerbung und ein Lebenslauf mußten absolut Fehlerfrei sein. Es gibt da keine Toleranz. Meistens bekam ich absagen und die Bewerbungsunterlagen die zurückkamen, sahen aus wie aus dem Arsch gezogen. Den Lebenslauf konnte ich nicht wiederverwenden und mußte also auch diesen für jede Bewerbung neu schreiben. Das ist ist keine Klage. ich bin heute sehr glücklich, daß ich mit 10 Fingern blind tippen kann – es ist nur eine Einleitung.

Schließlich bekam ich einen Ausbildungsplatz als Augenoptikerin. Und dort war der technologische Umbruch schon gut zu beobachten. Als Lehrling, arbeitete ich zunächst nur mit der Hand. Gläser wurden gebröckelt, und dann vergleichsweise mühsam auf einer Keramikschleifscheibe (aus Elektrokorund) in Form geschliffen. Während des ersten viertel Jahres habe ich hauptsächlich gefeilt. Meine ehemaligen Schulkameraden (in meiner Klasse waren hauptsächlich Buben) die z.B. Maschinenbauer gelernt haben, haben fast ein Jahr lang nur gefeilt

Obermühsam!

Dann kam eben das Schleifen und nach einiger Zeit des Übens durften wir auch Brillen für Kunden einschleifen – von Hand.
Die Meister und die Lehrlinge im dritten Lehrjahr schliffen derweil mit einem Schleifautomaten. Wir Lehrlinge haben die grundlegenden Arbeitstechniken gelernt: Schleifen, Bohren, Sägen, Fräsen, Polieren, Glas schneiden….. Kleben, Löten, Kitten….. In einem traditionellen Handwerksbetrieb mit modernen Geräten, würde ich wohl im Durchschnitt 20-25 Minuten benötigen, um eine Brille in hoher Qualität zu fertigen. Unlängst habe ich in einem Optik-Betrieb (eine Kette) gearbeitet, die auch eine eigene Werkstatt hatten und Brillen selber einschliffen. Da stehen im Schnitt nur noch 10-12 Minuten zur Fertigung einer Brille zur Verfügung. Entsprechend ist die Qualität. Selbst ausgebildete Augenoptikerinnen in dieser Kette kannten einige der grundlegenden Arbeitstechniken nicht mehr. Sie hatten sie nie geübt

Die andere Seite dieser Medaille war ein CNC-Automat, ein bereits relativ altes Teil (Weco Edge 550), der den Angestellten in diesem Betrieb das Meiste abnahm und, der wegen seines Alters und der großen Zahl der Brillen (zwischen 25 und 50 täglich) inzwischen erheblich an Altersschwäche litt, der Gläser verdrehte, ungenau schliff, manchmal zu klein, manchmal zu groß (zu groß ist weniger schlimm). Der Schwerpunkt war vom Handwerklichen weg gerückt hin zum Verkauf. Verkaufen, verkaufen, verkaufen….. am Besten an zwei Kunden gleichzeitig. Ich war da nicht gut. Manchmal hatte ich drei Kunden auf einmal. Dem einen sollte ich eine Brille verkaufen, am Besten auch gleich noch eine Zweitbrille oder noch besser eine Drittbrille…… Und so war es nur natürlich, daß sich die Chefin angesichts dieser Entwicklung, die sie ja auch selber wollte, mehr um Verkäuferinnen bemühte (die keine Ahnung von Optik haben mußten) als um qualifiziertes Fachpersonal.

Ich bin mir relativ sicher, daß das nicht die einzige Handwerksbranche ist, in der es etwa so läuft.

Auf der anderen Seite finden die Handwerksbetriebe nicht genügend Personal und dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits haben viele junge Leute keinen Bock auf Handwerk. Es war eine komplexe Entwicklung, die dahin führte. Ein wesentlicher Baustein davon ist, daß in Sozislistischen Kreisen immer noch davon geträumt wird, daß jeder in allen Bereichen des Bereufslebens reüssieren könnte man müsse nur für entsprechende Gleichheit sorgen. Ich habe hier ausdrücklich nicht “Chancengleichheit” geschrieben, denn an diesem Punkt treffen wir auf das Konfliktfeld

Equality of Opportunity vs. Equality of Outcome

Naja, leider gibt’s das Video auf YouTube nicht ohne
diesen Oliver Welke gehabt, aber ich hab’s nicht
anders gefunden.

Wenn wir von Equality of Outcome reden, trefffen wir irgendwann auf Erscheinungen wie etwa Sawsan Chebli, die von sehr vielen in dieser Republik nicht gerade als qualifizierte Persönlichkteit wahrgenommen wird und die trotzdem in Berlin Staatssekretärin werden konnte. Dort leistet sie bestenfalls peinliche Beiträge und es wäre besser, sie würde sich in ihrem Büro einschließen und den ganzen Tag nichts tun. Davon will die Twitter-Größe Chebli allerdings nichts wissen. Und sie ist nicht die einzige, die auf diesem Gebiet großes leistet. Johanna Wanka, ehemals Bundesbildungsministerin ist mit diesem Problem ja nicht alleine. Wie die Professorin für Ingenieurmathematik werden konnte bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich haben ihre Studenten aufgeatmet, als sie in die Politik ging. Ihre Nachfolgerin ist keinen Deut besser, aber sie ist kein geeignetes Opfer für Rechenaufgaben. Naja, sie ist immerhin Betriebswirtin. Die Blamage der Johanna Wanka dürfte ihr erspart bleiben, selbst wenn ihr Ergebnis 103 wäre.

Chebli ist eigentlich an allen Positionen, die ihr die SPD
zuschanzt vollkommen überfordert. Ich glaube, in dem
Moment der hier aufgezeichnet wurde, hat sie nicht mal
den blassesten Schimmer, was Völkerrecht überhaupt ist.

Wir sehen hier einander negativ verstärkende Entwicklungen. Das Wort “intellektuell” sollte heute in den allermeisten Fällen mit dem Vorsatz “pseudo-” versehen werden. Die wesentliche Fähigkeit vieler Protagonisten besteht heute darin mit maximalem Selbstbewußtsein irgendwelche Glaubenssätze aufzusagen und politische Gegner, die fachlich argumentieren, niederzuschreien. Oft verweigern sie einfach kategorisch den Dialog, denn wenn es fachspezifisch wird, können viele von ihnen ohnehin nicht mithalten.






Und so werden Sprechblasen produziert und offenbar von den Medien willig aufgenommen. Ein Experte ist heute jeder, der das sagt, was die Presse transportieren soll oder will. Es muß gut sein im dem Sinne derer, die darüber entscheiden, was berichtet wird. Informationen, die der für gut befundenen Sache, es bleibt dabei dahingestellt, ob sie wirklich gut ist. Prof. Norbert Bolz beschreibt sehr treffent den Mechanismus, mit dem Medien Informationen steuern und dieser Mechanismus kommt nicht nur zum Tragen, um einen Tilo Sarrazin zum Schweigen zu bringen, sondern er wird seit vielen Jahren eingesetzt, um Informationen an den Mann zu bringen, selbst wenn diese höchst zweifelhaft sind. Würde das sauber recherchiert, und fühlte sich der jeweilige Journalist einerseits frei und andererseits den ursprünglichen Journalistischen Idealen (z.B. Wahrheit) verpflichtet, dann würde er so ein Thema nicht berichten weil er seinen Ruf als guter Journalist nicht gefährden will. Das ist heute in Zeiten des Journalismus mit Haltung etwas anders.

Und so kam das Märchen vom lebenslangen Lernen in diese Welt und dieses Märchen ist ein böses Märchen, mit dem die Menschen für die Sozialistische Illusion haftbar gemacht werde, daß jeder alles erreichen könne – Equality of Outcome.

Die Entwicklung in der Arbeitswelt läuft dieser Vision jedoch in einem Maß davon, daß man fast den Eindruck gewinnen könnte, daß sie in die entgegengesetzte Richtung geht.

Ein Mensch mit einem IQ von 83 und darunter, wird höchstens in Ausnahmefällen LKWs fahren. Die erdrückende Mehrheit wird die Führerscheinprüfung nicht bestehen. So ein Mensch wird auch nicht Kfz-Mechaniker, weil er kaum lesen und schreiben kann, mit den vier Grundrechenarten (von wegen Bremsweg berechnen) möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen.

Nun ist es aber so, daß ein Mensch mit einem IQ von 84 oder 85 nicht eben dramatisch begabter ist.

Als ich ein Kind war, gab es noch Straßenkehrer. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen ging dieser Arbeit nach. Es waren überwiegend Männer. In den Zeiten vor über 40 Jahren reichte sogar deren Einkommen noch, um eine Familie, wenn auch eher schlecht, über die Runden zu bringen. Wenn dann die Frau noch als Küchenhilfe oder Büglerin oder Putzkraft arbeitete, dann klappte das alles recht gut. Man konnte sich einen Fernseher leisten und fuhr sogar in Urlaub. Die Kinder gingen in die Schule und, es ist leider so, besuchten in den meisten Fällen schließlich die Hauptschule und viele von ihnen konnten sogar den qualifizierenden Hauptschulabschluß erreichen und schließlich eine Berufsausbildung absolvieren.

Man muß sich das im Verhältnis klarmachen und an dieser Stelle möchte ich etwas über die Schullaufbahn meiner Mutter erzählen. Meine Mutter wurde im April 1935 geboren und sie war keine Arierin, was ihr zwar noch nicht das KZ eintrug aber es macht ihr Leben auch nicht eben leichter. Als sie 10 Jahre alt war, war der Krieg vorbei und die Schule auch. Die Lehrer waren erst mal beim Entnazifizieren.
Dann brachte sie Ihr Vater auf einen größeren Bauernhof, wo sie die Hauswirtschaft lernte. Sie war eine begabte Köchin, aber eben keine ausgebildete Köchin. Sie beherrschte die Hauswirtschaft perfekt, aber sie war halt keine ausgebildete Hauswirtschafterin.

Macht nix, Du heiratest sowieso…..

So um diesen Zeitpunkt herum kann man eine eine Linie ziehen. Die einen hatten halt vier Jahre Schule, andere fünf…… Es traf vor allem die Mädchen. Die hatten die Arschkarte, denn sie würden ja sowieso heiraten. Damit kam eine bildungsferne Generation dazu. Wenn’s nach meinen Eltern gegangen wäre, dann hätte ich wohl nur die Hauptschule besucht.

Während meiner Berufsausbildung hatte ich einen Kollegen im gleichen Ausbildungsjahr, der nur Hauptschule hatte und die Prüfungen als Bester abschloß.
Das heißt: Es gibt diese Ausnahmen, aber diese Ausnahmen gibt es nicht, mit einem IQ von 85 oder so, sondern das fängt dann irgendwann mal oberhalb eines IQ von 95 an. Es gibt schon Ingenieure, die trotz eines IQ von 95 ein Studium schaffen, aber für die ist das absolut harte Arbeit. Ihr Talent ist nicht die kognitive Leistungsfähigkeit, sondern herausragender Fleiß, der es ihnen ermöglicht am Tag 14 Stunden zu arbeiten (zu lernen), um so das erforderliche Wissen in ihr Hirn stopfen zu können. Ob sie dann gute Ingenieure werden steht auf einem ganz anderen Blatt. Oder sagen wir’s mal so: Ich würde das bezweifeln. Wissenschaftler wird man so auf keinen Fall!

Dabei wäre es auch noch erwähnenswert, daß nicht alles, was wir heute als Wissenschaft bezeichnen auch Wissenschaft ist. Ich weiß von einer Dr. med, die ihre Dissertation über die Darstellung von Epileptischen Anfällen auf Bildern und Statuen des St. Valentin geschrieben hat. Und da hört’s dann schon irgendwo mal auf. Sehr viel schlimmer geht es allerdings auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften zu.

Der durchschnittliche IQ in Deutschland liegt bei 99. Das markiert in dieser idealisierten Gaußschen Normalverteilung das Maximum, also den Scheitel der Kurve. Das heißt: 1. Die meisten Probanden haben beim Test einen IQ von 99 erreicht. Etwas weniger haben 98 und ebenso etwas weniger 100…. und so weiter. 2. haben 50% der Teilnehmer (also die Hälfte links vom Scheitel der Kurve) einen IQ geringer als 99. 3. Die Gesamtfläche, die durch die Kurve eingeschlossen wird, repräsentiert die Anzahl der Probanden in der gestesteten Population.

Wir haben also alleine in Deutschland ein Problem mit Menschen, denen es an kognitiver Leistungsfähigkeit mangelt. Die werden nie eine Ausbildung absolvieren können und eine akademische Ausbildung schon gar nicht. Und das sind etwa 10% unserer Bevölkerung und dabei muß ich jetzt nochmal einschränken: Ich meine damit autochthone Deutsche.
Das Problem an solchen empirisch bestimmten Werten wie etwa IQ ist nämlich, daß man halbwegs homogene Populationen analysieren muß, sonst kann man über diese Gruppen keine korrekten Aussagen machen.

Ich nehme also, sagen wir 10.000, autochthone Deutsche und mache mit denen IQ-Tests und dann kriege ich im Durchschnitt einen IQ von 99. In Österreich liegt der Durchschnitt bei 100, in der Schweiz bei 101, aber so im Durchscnitt kommend die Kaukasischen Ethnien auf irgendwas um die 99.

Quelle: Wikipedia

Wenn ich mir Listen anschaue, die das nach Ländern aufschlüsseln, dann trifft mich fast der Schlag. Nach Ländern aufzuschlüsseln ist eher unzureichend. Eigentlich müßte man nach Ethnie aufschlüsseln. Das wäre sauber, aber egal was wir da dann messen, ich muß dem eines vorausschicken: Die Wissenschaft kann bis heute nicht erklären, warum das so ist. Im fernen Osten erreichen die Bevölkerungen der Länder die höchsten durchschnittlichen IQs, mit 108 in Hong Kong und Singapore.

Wenn ich das Gleiche im Mittleren Osten und in Nordafrika mache, dann erhalte ich niederschmetternde Ergebnisse. Diese Ergebnisse scheinen vage in dem Wikipedia-Artikel mit dem Titel “Nations and intelligence” durch. Die colorierte Weltkarte macht es eigentlich deutlich: satt blau bis violett liegt so oberhalb 98. Blaßblau liegt so um die 90, gelb liegt um die 80 und Rot liegt deutlich darunter.Hier in Deutschland leiden wir diesbezüglich unter einer sehr verzerrten Wahrnehmung, denn bis in die frühen 2010er Jahre kamen zu uns überwiegend (nicht nur) Menschen, die einen gewissen Antrieb hatten und die sich sagten, daß sie z.B. in Syrien, Iran….. Ägypten …. irgendwie im falschen Film sind. Die haben ihre Koffer gepackt und haben versucht nach Europa und zu migrieren. Die Situation in Frankreich und Großbritannien ist da anders, weil diese Staaten ehemalige Kolonialmächte sind und daher ganz andere Migrationsströme auf sie wirkten als auf Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

Nun kamen die also zu uns und die meisten von denen waren relativ gut ausgebildet. Es war halt eine Elite, die da die Koffer gepackt hatte und die spiegelte die tatsächlichen Zustände im Querschnitt ihrer Herkunftsländer keineswegs wider.

Beispiel Ägypten
Der Anteil der Analphabeten liegt in Ägypten deutlich über 25%. Das heißt aber nicht, daß die anderen 75% gut lesen können. Nach den totalen Analphabeten folgen nämlich die fuktionalen Analphabeten. die können zwar einen Text lesen, verstehen aber überhaupt nicht, was sie da gerade gelesen haben. Um es mal überspitzt zu sagen: Wenn jemand vier Jahre lang die Schule besucht, dort hauptsächlich lernt Koran-Suren zu lesen und dann, mit 10 Jahren die Schule verläßt um zu arbeiten und nie wieder liest, dann wird diese Person irgendwann zwar noch Worte entziffern können, aber der Prozeß wird so mühsam, daß man eigentlich nicht mehr von Lesen sprechen kann. Mädchen werden von den Eltern oftmals gar nicht in die Schule geschickt. In diesen Staaten herrscht eine furchtbar hohe Arbeitslosigkeit, Die jungen Männer, die bestenfalls Tagelöhner werden, haben keine Chance, so jemals eine Familie zu ernähren. Diese Staaten – nicht nur Ägypten – leiden unter einer enorm hohen Arbeitslosigkeit, die die Regierungen dadurch überdecken, daß sie die Unternehmen dazu zwingen, weit mehr Personal einzustellen, als diese tatsächlich brauchen und dieses Personal selbstverständlich auch zu bezahlen. Die so angestellten erhalten den absoluten Mindestlohn und erscheinen ihrerseits oft auch gar nicht erst zur Arbeit und wenn, dann vielleicht für eine halbe Stunde. Das wird wiederum von diesen Betrieben gar nicht so ungern gesehen, denn dann machen die wenigstens nichts kaputt.

Schaut man sich die IQ-Verteilung dieser Staaten an, muß man zu dem Schluß gelangen, daß ca 25% dieser Gesellschaften, die anderen 75% durchziehen müssen.

Im Jahr 2015 kam dann die große Wende. Nun kamen nicht mehr nur die gut ausgebildeten, die für sich und vor allem für ihre Kinder in diesen Gesellschaften keine Perspektive entdecken konnten, Nun kamen alle! Das Ergebnis ist entsprechend vernichtend: Nach unseren Anforderungen für Lesen und Schreiben sind von diesen Menschen rund die Hälfte Analphabeten. Der Umstand, daß vor allem die jungen Männer keine Perspektive bekamen, denn die Mädchen wurden irgendwann einfach verheiratet, egal wie dumm sie waren, dieser Umstand führte dazu, daß hauptsächlich junge Männer zu uns kamen, die bei sich zuhause in sagen wir Algerien, Tunesien, Eritrea, ….. keinerlei Perspektive hatten und nun im Zuge der “Einladung” Merkels von geschäftstüchtigen Schleußern eingesammelt und hierher gebracht wurden. Als Folge des Bürgerkrieges in Syrien kamen nun Syrer aus aller Herren Länder zu uns. Syrer aus Eritrea, Syrer aus Tunesien, Syrer aus Afghanistan…… und alle brachten das gleiche Problem Sie wurden von unseren Politikern als die dringend benötigten Fachkräfte in den Himmel gelobt und dabei konnten gut die Hälfte von ihnen weder lesen noch schreiben, von den vier Grundrechenarten ganz zu schweigen, die wenigsten hatten eine Berufsausbildung. Manche logen, sie seien zuhause Ärzte gewesen, aber hätten ihre Unterlagen im Krieg verloren……

Und das in einer Gesellschaft, in der die beruflichen Anforderungen stetig steigen! Die einfachen Industriearbeitsplätze wurden in den 1990er Jahren zunächst nach Osteuropa exportiert und nachdem die Bindungsfristen, die mit den abkassierten EU-Subventionen für dieses Karawane verbunden waren, ausgelaufen waren, zogen die Unternehmen weiter nach Ostasien und Südostasien und bauten ihre Produktionen vorzugsweise in China und Südkorea auf und dort zahlen sie den Arbeitern auch nichts.

Schließlich kam noch das Pariser Klimaabkommen dazu, das es Staaten wie China und Indien erlaubte ihre Emissionen zu steigern, während es von den westlichen Staaten verlangte, die ihren zu senken. Das Ergebnis war, daß eine gut regulierte und vergleichsweise wenig umweltschädliche Stahlindustrie in Europa gegen die Wand gefahren wurde. Ganze Stahlwerke wurden hier abgebaut und nach China und Indien verpflanzt. Heute wird dort unter viel geringeren Umweltauflagen die Luft verpestet und Stahl produziert und dieseer Stahl wir dann auch noch auf sehr umweltschädlichen Ozeanriesen von Indien und Fernost wieder nach Europa transportiert. Das Ergebnis ist, daß die vielen Arbeitsplätze in der Stahlindustrie einfach weg fielen.
Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Nokia-Werk in Bochum. Es wurde einfach dicht gemacht und mit EU-Subventionen nach Rumänien verlagert. Als die vertragliche Bindung wegen der Subventionen weggefallen waren, wurde das Werk in Rumänien dicht gemacht und nach China verlagert.

Diese Arbeitsplätze fehlen.
Es fehlen hunderttausende dieser Arbeitsplätze!
Diese Arbeitsplätze wurden von den Regierungen Kohl, Schröder und Merkel seit den frühen 1990er Jahren nach Fernost exportiert.

Als das anfing, wurden uns zwei Märchen aufgetischt:

Märchen 1: Servicewüste Deutschland
Wir müßten uns zur Servicegesellschaft entwickeln.

Märchen 2: Lebenslanges Lernen
Nur wie will ich von einem Menschen, der einfach nicht in der Lage ist, oberhalb eines bestimmten Niveaus zu lernen, verlangen, genau dieses Niveau zu überschreiten.
Das wird halt einfach nicht klappen. Genausowenig wird es funktionieren, wenn ich einem Rollstuhlfahrer sein Gefährt wegnehme und sage: Lauf!

Inzwischen ergeben sich mehrere Entwicklungen, von denen ich hier nur zwei bearbeiten möchte, denn ich möchte den kognitiv zu kurz gekommen nicht pauschal empfehlen, “Mann, dann studiert halt Politologie und tretet in die SPD ein!”, denn soviele Posten als Staatssekretär*innen für Gedöns werden sich auch künstlich nicht schaffen lassen.

Die Entwicklung 1 ist, daß es wieder vermehrt einfachste Tätigkeiten vor allem bei der Reinhaltung von Bahnhöfen etc gibt. Ich sehe das vor allem in Berlin, daß dort wieder sehr viele Menschen in der Straßenreinigung, in Bahnhöfen etc eingesetzt werden und dort die Treppen, die Bahnsteige, die Straßen….etc halbwegs sauber halten. Der Straßenkehrer kehrt zurück und das ist wichtig, denn wir brauchen auch für die Menschen Arbeit!

Entwicklung 2 ist allerdings problematisch, denn die heißt Industrie 4.0 und die wird uns sehr viele Arbeitsplätze kosten.
Die Sprachregelung geht allerdings vollkommen anders:

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Nicht-weniger-aber-andere-Arbeitsplaetze-in-der-Industrie-4-0-3464689.html

In der Praxis wird das dann folgendermaßen aussehen:
Arbeitsplätze werden abgebaut und Roboter ersetzt. Diese neuen Anlagen müssen gebaut und gewartet werden und dazu müssen die Menschhen eben umlernen.
Nur, das kann nicht jeder!
Was machen wir mit diesen Menschen?
Die stehen dann halt vor der Wand und aus den 10% mit einem IQ unter 84, die in unserer Gesellschaft kaum noch Platz finden, werden zunächst 20% mit einem
IQ unter 92, die auf’s Abstellgleis geschoben werden und die dürfen sich dann mit den dümmeren um die wenigen Arbeitsplätze als Straßenkehrer oder Reinigungskraft streiten und bald sind es dann 50% mit einem IQ unter 99, weil die, diese neuen Anlagen einfach nicht mehr in den Griff kriegen werden.
Gleichzeitig verlangen wir von den Menschen auch noch, daß sie immer mehr leisten. Stillstand ist Rückschritt und wer sich nicht jedes Jahr verbessert, fällt eben zurück.

Was machen wir mit diesen Menschen?
Sicher ist, die Politik hat keine Antwort auf dieses Dilemma. Die bieten uns seit fast dreißig Jahren Worthülsen an und die große Errungenschaft der RotGrünen Regierung unter Schröder war die Einführung von Hartz IV und die Abschaffung des Wortes Massenarbeitslosigkeit.

Gleichzeitig ist das Armutsrisiko in Deutschland erheblich angestiegen. Inzwischen sind rund 20% der Menschen “arm” und arm bedeutet in Deutschland etwas anderes als in Ghana. Hier sind Lebensmittel zwar billig, aber die Kosten für Wohnung sind vor allem in RotGrün regierten Städten durch die Decke gegangen. Das können sich nur noch Besserverdienende leisten, während die “einfacheren” Menschen zunehmend rausgedrängt werden. Manche verlieren ihre Wohnung und haben überhaupt keine Chance etwas neues zu finden.

Lebenslanges Lernen
Was?
Was lernen?
Ortsbesuch beim Arbeistamt – pardon, Agentur für Arbeit heißt das ja heute.
Also, Du kriegst zum Beispiel eine Weiterbildung im “Bewerbungen schreiben” oder mit 53 Jahren zur Pflegehelferin. Daß das Dein Kreuz gar nicht mehr mitmachen wird, übersteigt den Horizont des Arbeistvermittlers.