Groundhog Day 2 – Und täglich grüßt das Gretchen

Margarete: Versprich mir, Heinrich!
Faust: Was ich kann!
Margarete: Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.
Faust: Laß das, mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut;
Für meine Lieben ließ‘ ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.
Margarete: Das ist nicht recht, man muß dran glauben.
Faust: Muß man?

Ich geh’ mal auf die Leute los und frage sie:

Warum darf ich Dir keine reinhauen?

Manchmal hätte ich große Lust und manchmal sollte ich Dir vielleicht sogar eine scheuern. Schau’ Dich an!

Also, warum darf ich Dir keine reinhauen? Und die sinngemäß richtige Antwort haben die meisten freilich parat:

StGB § 223 und die folgenden.

Weil ich aber ein bisserl beschränkt bin, hake ich nach und frage:

Wodurch ist das denn legitimiert?

Und der eloquente Deutsche Bildungsbürger hat sofort die richtige Antwort auf den Lippen:

Grundgesetz Artikel 2 Abs. 2

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Aber ich bin blöder als der Durchschnitt hier und deshalb frag’ ich einfach stereotyp weiter:

Wodurch ist das denn schon wieder legitimiert?

Um darauf eine qualifizierte blöde Antwort zu kriegen, mußte ich in eine öffentliche Bibliothek gehen und hab’ mir da ins Staatsrecht eintauchen und schließlich hielt ich ein Buch mit dem Titel “Rechtstheorie” von Prof. Bernd Rüthers in Händen (ISBN: 978 3 406 60126 2) Und darin erklärt Rüthers recht unverblümt:

I. Begriff der Rechtsquellen

Das objektive Recht begegnet dem Richter in unterschiedlichen Formen. So hat er z.B. für seine Entscheidung über die Kündigung durch einen öffentlichen Arbeitgeber das KSchG, Sonderkündigungsschutzregeln (MuSchG, BEEG etc.), und §§ 620ff. BGB und die tarifvertraglichen Regeln des TVöD heranzuziehen
…..
…..
Der Begriff “Rechtsquelle” kann in einem weiten und in einem engen Sinn aufgefaßt werden. In weitem Sinne verstanden bezeichnet man damit alle Einflußfaktoren, die das objektive Recht maßgeblich prägen. so gesehen sind etwa die rechtswissenschaftliche Literatur (“Juristenrecht”), die Exekutive (z.B. “Verwaltungübung”), die Gerichtspraxis (“ständige Rechtssprechung”) ebenfalls Rechtsquellen
……
…..

II. Rechtsquellenlehre als Verfassungsfrage

Nach Art. 20 Abs. 3 und 97 Abs. 1 GG sind die Rechtssprechung und die vollziehende Gewalt an “Gesetz und Recht” gebunden. Die Verfassung ist also die “Grundnorm der Rechtsquellenlehre”. Die Antwort auf die Frage, was “Gesetz und Recht” gebieten, entscheidet über die Gewaltentrennung (Machtverteilung) im Staat. Dazu muß der Richter wissen, wo und wie er das geltende Recht findet, an das er gebunden ist. Die Lehre von den Rechtsquellen soll dem Rechtsanwender helfen, seine Aufgabe getreu den Verfassungsgeboten der Art. 20 Abs. 3, 97 Abs 1 GG wahrzunehmen, also seine Rolle im Gefüge der Verfassungsmäßigen Gewalten zutreffend zu erkennen und auszufüllen.

Nochmal! Wir müssen uns das auf der Zunge zergehen lassen:

Die Verfassung ist also die “Grundnorm der Rechtsquellenlehre”.

Und wenn Rüthers das sagt, muß das stimmen, denn Rüthers ist nicht irgendwer.

Wo kommt diese Verfassung her?

Erinnert sich noch irgendwer?

Jawohl: Dieses Grundgesetz wurde erforderlich und auf der Grundlage eines vollkommenen moralischen Zusammenbruchs geschrieben und wenn es außer dem Grundgesetz keine weitere Rechtsquelle geben soll, dann muß praktisch der Völkermord an den Juden die Rechtsquelle für dieses Grundgesetz sein.

Wer den Artikel 1 des GG genau liest und alle fünf Sinne beisammen hat, kriegt auch das richtige G’schmäckle dazu, da steht nämlich:

Grundgesetz Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

 

Und? Genau genug gelesen?

Richtig da steht in Abs 3 “Die nachfolgenden Grundrechte……” Die davor sind nur Ornament! Kapiert?
Das Recht auf Würde gibt’s nicht. Es ist ein wortmalerisches Salbader. Mehr nicht!

Mir ist das vor Jahren mal aufgefallen, als ich irgendwie in eine Diskussion über Moral geraten bin: Mein Gegenüber hatte im Grunde keine Ahnung was Moral überhaupt ist. Dafür war die Diskussion aber umso moralinsaurer.

Es hat noch eine Weile gedauert, bis ich selbst in Sachen Moral etwas spezifischer wurde und schließlich doch zu der Einsicht kam, daß mein Gegenüber sehr wohl eine Moral hatte – eine Partikularmoral, nämlich!

 

Ich gehe heute her und verlange von einer Moral, daß sie auf Werten aufbaut und deshalb habe ich meinen Linksextremen Vermieter (vorsicht, nicht Linksradikal, denn er selbst ist nicht gewalttätig) gefragt, auf was für Werten er denn meint, daß unsere Gesellschaft aufbauen sollte. Im ersten Anlauf bekam ich keine Antwort. Ich hatte ihn auf dem linken Fuß erwischt. Ein paar Wochen Später – ich glaube, ich habe ihn zum dritten Mal gefragt – erklärte er mir, daß die wichtigsten Werte Solidarität und Gesetzestreue seien. Wenig später zeigt er sich jedoch richtig erfreut darüber, als junge Wilde aus dem Schwarzen Block die Polizei in Atem hielten (es ging um Pegida-Berlin) und er erklärte mir, daß die wenigstens was tun.
Okay, da haben wir’s mal wieder. Links darf den Gesetzesbruch mit einem anderen, vermeintlichen Gesetzesbruch legitimieren (und die Roten im Senat reichen gönnerhaft die Hand)
Wie soll’s auch anders gehen, wenn man hier in D-Land mit Werten so ein gewaltiges Problem hat?

Damit ich hier nicht noch hundert Seiten schreibe und niemand meine Aussage zwischen den Zeilen herausfiltern kann:

(sehr grob) vereinfacht ist Gott ein Wertegerüst – ein Konzept:

{keine Werte} = Gott ist tot
{göttliche Liebe, göttliche Barmherzigkeit, göttliche Gerechtigkeit} = Gott ist lebendig
Und so ist Nietzsches Aussage “Gott ist tot” auch zu verstehen. Angesichts einer völlig kaputten Gesellschaft, sah er sich veranlaßt festzustellen, daß hier in dieser Gesellschaft kein Gott lebt und der, den es mal gab, wurde tagtäglich in den Herzen der Menschen erstickt.
Die Säkularisation schlug über in Gottlosigkeit und ich meine damit in eine Gesellschaft ohne Werte und Moral und so ist es nur zu verständlich, daß sich auch Volker Kauder von einem Sheikh beeindrucken läßt, denn der hat einen Gott und wenn dieser Sheikh mal nicht lügt dann hat dieser Gott ganz einfache Eigenschaften:
  • Liebe gegenüber den Muslimen (dazu gehört auch die Liebe zu dem, der gerade einen anderen Muslim tötet.)
  • Barmherzigkeit gegenüber Muslimen
  • Gerechtigkeit in Form von Rache (siehe Sharia)
  • Haß auf alles und jeden, der/die/das nicht Muslimisch ist.

Das muß für einen Europäer, der in einer gottlosen Gesellschaft lebt, wunderbar klingen. Für einen Menschen, der einen Gott hat und der diesen Gott beschreiben kann (wie zum Beispiel ich) ist das der blanke Horror!

Deren Himmel ist meine Hölle!

Und so wundert es nicht, daß unsere Kirchenoberen im angeblich Christlich geprägten D-Land den Kotau vor dem Islam machen, denn es waren eben diese Kirchenoberen, die über Jahrzehnte versucht haben, alle anderen mit dem idiotischen Gewäsch, von wegen, wir würden doch eh alle zum gleichen Gott beten, versucht haben einzulullen. Heute stehen sie nackert da und verstehen ihren eigenen Gott nicht, denn wenn man diesen Blödsinn fertig denkt ist es kein Problem statt Jesus nun Allah anzubeten – ‘s ist eh alles das Selbe!

Nein, für mich nicht! Mein Gott war immer anders. Ich habe nie an Jesus geglaubt und ich habe das auch laut gesagt. Das macht es mir heute leichter, mit dem Finger auf Typen wie Kardinal Marx Bischof und Bedford-Strohm zu zeigen.
Dem Deutschen Mainstream kann ich nur raten, sagt es laut, wenn was falsch ist! Sagt Euren Oberen klar und unmißverständlich, wenn sie auf dem Holzweg sind!
Ihr dagegen scheint es gewöhnt zu sein, diesen Heinis einfach nachzulaufen, denn “Friede, Freude, Eierkuchen” galt lange als konsensfähiges Motto für die Mehrheitsgesellschaft. Alles war gut, solange man eine möglichst geräumige und gemütliche Comfort-Zone hatte, aus der man sich nicht herausbewegen mußte. Die Deutschen, so heißt es in intellektuellen Kreisen, seien ein Volk das den totalitären Staat bräuchte und genau so sieht es heute tatsächlich aus.
Die Täter (das politische Establishment) zeigen mit dem Finger auf die Opfer und schreien “Nazi!”, während sie allmählich daran arbeiten das Volk auszutauschen. Wenn dann eine unbootmäßige Bettina Kuddla das böse Nazi-Wort “Umvolkung” verwendet, fallen alle über sie her.
Die wichtigsten Grundwerte der gottlosen Gesellschaft lauteten:
  • Rente
  • Vollbeschäftigung
  • Soziale Absicherung
  • Urlaub und Fernreisen
  • funktionierende Verwaltung
  • technischer Fortschritt
  • Jeder durfte sich für einen Bildungsbürger halten. Sogar der Dorfdepp war auf einmal mittelschichtig

Aber das sind keine Werte, auf denen man eine Moral aufbaut. Mit den finanziellen Erträgen dieser Dinge kann man sich so halbwegs vom eigenen Versagen freikaufen, solange die Politiker mehr oder weniger liefern, aber dann haben sogar die Linken (die Sozis) Anfang dieses Jahrhunderts angefangen nicht mehr die Armut, sondern die Armen zu bekämpfen, nicht mehr die Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen zu bekämpfen. Da allmählich haben auch die dümmeren Bildungsbürger geschnallt, daß da was schief läuft. Dann aber kam das große Maneuver und ich kann nicht sagen, ob das absichtlich war oder einfach nur dumm: Die CDU hat die SPD links überholt. Mit Mutti als Kanzlerin wurde die CDU sozialdemokratisiert. So wie die SPD sich eine hart-Linke Jugend leistet, war auf einmal die Jugendorganisation der CDU, gemessen an den Altvorderen, vergleichsweise konservativ.

Und jetzt haben wir die Scheiße!

Wir brauchen eine völlig neue politische Garde. Die alte erweist sich gerade als völlig verirrt und unbrauchbar und das auf fast der gesamten Breite des politischen Spektrums. Diese Menschen mußten keine Werte verraten, denn Deutschland war und ist nicht auf Werten gebaut. Auch wenn der eine oder andere solche Werte in ihrem Herzen tragen mag, läßt sich das noch lange nicht auf die Gesellschaft übertragen.

Of course one could call today’s Germany a Nazi-State

And Sweden and Norway and the UK and Austria and France and…….
It is my wish, that I have deeply insulted you, so that you are deeply aggrieved!

I don‘t wish for that because of plain viciousness, but I wish for that, to allow you to feel how I feel, when someone says to me, that Israel was an Apartheid-state or „Of course one could call Israel an Apartheid-State“.
And then, as the high point, it comes out that this person doesn‘t even know what Apartheid exactly is and he also doesn‘t know how life in Israel is, but he just plays back narrations which he pulls out of his leftist wallow completely unreflected.
Of course I tried to counter and said, that there wasn‘t Apartheid in Israel, because Arabs are allowed to live anywhere they like, they are allowed to visit the same schools, we attend the same universities, we sit side by side in the trains and busses, we go to the same hospitals and are treated by the same physicians.
From the Jewish side there is no limitation to the Arab population of Israel.
Vice versa, I as a Jew cannot enter an Arab town offhandedly, because there is the immediate danger for life and limb and the representatives of the so called Palestinian Authority insists on a „Judenrein“ territory for their state. They want, that not one single Jew would be allowed to live there, just like in Yemen, Syria, Lebanon, Iraq, Egypt, Libya, Algeria, Morocco, ethnically cleansed their states by force, through the means of expropriation, occupational bans and deprivation of citizenship, and made their states facutally Judenrein.
And the answer I get is: „I only said, that of course one could call Israel an Apartheid-State.“
These libels, with which I am repeatedly confronted are equally defamatory as the defamations, once planted by Joseph Goebbels and Julius Streicher.
This is leftist Anti-Semitism!
Some only parrot, while others know exactly what they say.
The one are moronic followers, the others are leftist Nazis.
The pathway from Nation-Socialism to Socialism isn‘t so long, because the Leftists never dealth with their own Anti-Semitic problem. They always only pointed with their Finger to the right and shouted „Nazi“ whenever a new political force was about to take shape right of CDU/CSU and often enough they already shouted it for the CSU. So the Left always dodged from navel-gazing and today they themselves stand knee-deep in the nazi-wallow. Hand in hand with many Arabs they are succeeding Mohammed Amin al-Husseini, who by the way was an honorary member of the Waffen-SS.
Think about it!

Man könnte das heutige Deutschland auch als Nazi-Staat bezeichnen

Ich wünsche mir, daß Sie jetzt richtig beleidigt sind, daß ich Sie damit tief gekränkt habe!

Ich wünsche mir das nicht aus reiner Boshaftigkeit, sondern ich wünsche mir das, damit Sie nachempfinden können, wie es mir geht, wenn mir einer sagt, Israel sei ein Apartheid-Staat oder „Man könnte Israel auch als Apartheid-Staat bezeichnen“.

Und dann stellt sich zur Krönung des Ganzen auch noch heraus, daß derjenige nicht mal genau weiß, was Apartheid ist und auch nicht weiß, wie es in Israel zugeht, sondern nur völlig unkritisch Erzählungen aus seiner linken Suppe wiederholt.

Freilich habe ich versucht zu kontern und gesagt, daß es in Israel keine Apartheid gäbe, denn Israelische Araber dürfen überall wohnen, sie dürfen die gleichen Schulen besuchen, wir besuchen die gleichen Universitäten, wir sitzen im Zug nebeneinander und im Bus auch. Wir gehen in die gleichen Krankenhäuser, zu den gleichen Ärzten,…….

Von Seiten der Juden besteht keinerlei Beschränkung für die Arabische Bevölkerung Israels.
Umgekehrt kann ich nicht ohne weiteres als Jüdin in eine Arabische Ortschaft gehen, denn es bestünde Gefahr für Leib und Leben und die Vertreter der sog. Palästinensischen Autonomiebehörde bestehen auf ein Judenreines Territorium für ihren Staat. Nicht ein Jude dürfe dort leben, so wie Yemen, Syrien, Libanon, Iraq, Ägypten, Libyen Algerien und Marokko ihre Staaten mit Gewalt, durch Enteignung, Berufsverbote und Ausbürgerungen, faktisch Judenrein gemacht haben.

Und als Antwort kriege ich: „Ich habe ja nur gesagt, man könnte Israel auch als Apartheid-Staat bezeichnen.“

Diese Verleumdungen, mit denen ich wieder und wieder ausgesetzt bin, sind genauso ehrabschneidend, wie die Verleumdungen, die einst Joseph Göbbels und Julius Streicher in die Welt gesetzt haben!
Das ist der Linke Anti-Semitismus.

Die einen plappern‘s nach und die anderen wissen ganz genau, was sie da sagen.
Die einen sind saudumme Mitläufer, die anderen sind Linksbraune Nazis.

Der Weg vom Nationalsozialismus zum Sozialismus ist deshalb nicht weit, weil die Linken ihr eigenes Anti-Semitismus-Problem nie berarbeitet haben. Sie haben immer nur mit dem Finger nach Rechts gezeigt und Nazi gerufen, wenn sich rechts von der CDU/CSU was tat und oft genug haben sie‘s auch schon bei der CSU gerufen. So haben sich die Linken immer um eine Nabelschau gedrückt und heute stehen sie selber knietief im braunen Sumpf und treten Hand in Hand mit vielen Arabern die Nachfolge des Mohammed Amin al-Husseini an, der übrigens Ehrenmitglied der Waffen-SS war.

Denken Sie mal drüber nach!

Die sorgfältige Pflege von Feindbildern Lange geübt, aber deshalb nicht weniger perfide.

Da war doch kürzlich so ein Artikel unter Die Vermessung der Flüchtlingsdebatte auf Facebook ( http://derstandard.at/2000043328502/Die-Vermessung-der-Fluechtlingsdebatte-auf-Facebook ) Die Stoßrichtung des Artikels war halbwegs klar gegen Rechts.

Ich hab‘ mir gedacht, wie selektiv doch die Wahrnehmung geschärft wird. Natürlich bin ich in Sachen Anti-Semitismus etwas sensibler und so war meine Frage, warum man denn nicht Begriffen wie „Israelkritik“ und „Anti-Zionismus“ nachgeht? Warum man Arabische Terroranschläge beschönigt oder am Besten gar nicht erst drüber berichtet, dagegen getötete Terroristen als Opfer Israelischer Aggression darstellt? Mit anderen Worten, es geht um den linken Anti-Semitismus und um die Linke Befürwortung des Arabischen Terrorismus, solange er auf Juden abzielt und dazu kommen nach den Pariser Anschlägen am 13. November 2015, kurz nach den tragischen Ereignissen, einige Linke und Grüne Politiker Israel auf die Idee, die Verantwortung für die Anschläge unterzuschieben.

http://www.reuters.com/article/us-france-shooting-israel-sweden-idUSKCN0T51RS20151116
http://www.reuters.com/article/us-france-shooting-israel-sweden-idUSKCN0T51RS20151116

http://www.reuters.com/article/us-france-shooting-israel-sweden-idUSKCN0T51RS20151116
und
http://www.palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=16247

Besonders in Linksextremen Kreisen war anfänglich immer wieder von einer False-Flag-Operation Israels die Rede.

Einen Schritt weiter in dieser Angelegenheit führt uns dieser eklige Artikel.

Aber es gab freilich auch subtilere Ansätze, Israel die Verantwortung für den Arabischen Terror unterzuschieben. So legte auch der Niederländische Politiker Jan Marijnissen nahe, daß es wohl am Palästinensischen Frust über die Israelische Aggression gelegen haben müsse und wie soll‘s auch anders sein: Marijnissen ist mal wieder ein Sozialist. Was denn sonst?! Und er ist nicht irgendein Sozialist.

Shamefully, some political figures do not understand the threat, but instead concentrate their fire on Israel. The chairman of the Dutch Socialist Party, Jan Marijnissen, claimed on November 16, 2015 that it was the Israeli-Palestinian conflict that explains the terrorist attacks and that the conflict is “the growth medium for such an attack.” Similarly, the Swedish foreign minister, Margot Wallstrom, on Swedish TV linked ISIS with “Palestinian frustration.” She held that the problem is that the Palestinians see no future – either accept a desperate situation or resort to violence.

(Quelle: American ThinkerWhat is more important to the EU: Terrorism or Bananas? http://www.americanthinker.com/articles/2015/11/whats_more_important_to_the_eu_terrorism_or_bananas.html
Der ganze Artikel ist übrigens recht interessant)

Ich suche gerade vergeblich das entsprechende Zitat eines Deutschen Grünen-Politikers, da hat sich auch einer ordentlich verstiegen.

Dieser Artikel faßt das ganze Drama auch recht gut zusammen: http://spectator.org/64777_still-blaming-israel-first/

Diese Reaktion, immer erst alles den Juden anzulasten, hat eine sehr enge Verwandtschaft mit den „Protokollen der Weisen von Zion“.

Kaum einer kennt sie, aber die meisten können die die einzelnen Lügen aufsagen. Zwar wurde das ganze Machwerk als Lügenkonvolut entlarvt und nachgewiesen, daß nichts davon auch nur entfernt einen Bezug zur Realität hätte, gleichwohl behaupten sehr viele Menschen in Europa und besonders im Deutschsprachigen Raum, daß das alles wahr sei. Man hält den Juden vor, daß es reiche Juden gibt, übersieht aber die Quandts, die Wegmanns, die Benckisers, die Krupps, die Albrechts, die Piëchs und die Porsches, die Swarowskis und die Glocks…… Alles ehrwürdige Familien, von denen durchaus einige am Leid der Juden zwischen 1933 und 1945 einen guten Schnitt gemacht haben. Die Quandts betrieben sogar Privat-KZs noch bevor die Konzentrationslager von der Nazi-Regierung in großem Stil errichtet wurden, und die SS sorgte für Nachschub, weil die Zwangsarbeiter in den KZs der Quandts wegen der Bleivergiftung wegstarben.

Das weiß wiederum kaum einer in D-Land!

Aber zum eigentlichen Anlaß meines Schreibkrampfes:

Heute gab‘s einen weiteren Artikel in derstandard.at:

“Er ist nicht mein Freund”: Wenn es beim Sport antisemitisch wird

( http://derstandard.at/2000043598947/Er-ist-nicht-mein-Freund-wenn-es-beim-Sport-antisemitischwird )

Das Statement eines Syrischen Boxers wird einfach so hingestellt. Daß an dieser Einlassung rein gar nichts wahr ist, daß Israel keine Syrer tötet, sondern vielmehr Syrer regelmäßig über seine Grenzen am Golan läßt, um sie in Israelischen Krankenhäusern zu medizinisch zu behandeln, braucht einem Publikum, das über viele Jahre konditioniert wurde, in Israel eine böse Macht zu sehen, nicht gesagt werden – es würde nur irritieren. Auch weitere, völlig absurde Vorwürfe werden einfach so dahin gestellt und sie fügen sich fast nahtlos in die allgemeine Berichterstattung zum Terror gegen Israel ein, in der die Terroristen tendenziell als Opfer der Israelischen Aggression dargestellt werden, in der von Angriffen der Israelischen Luftwaffe auf Gaza die Rede ist, aber von den zuvor erfolgten Raketenangriffen aus Gaza auf Israelische Zivilisten nur in einer Fußnote berichtet wird. Dazu kommt die Berichterstattung über die jüngste Terrorwelle, in der immer wieder Arabische Angreifer von Israelischen Sicherheitskräften getötet wurden und da durfte nie eine Aufrechnung der Toten fehlen, während man die Zahl der Israelischen Toten immer um ein paar nach unten drückte und die Zahl der zuweilen schwer- und schwerstverletzten Israelischen Opfer ganz verschwieg.

Und so leitet derstandard.at den Artikel mit der Zusammenfassung ein,

»Athletinnen und Athleten aus Israel sind immer wieder Unfairness oder offener Diskriminierung ausgesetzt. Auf allzu viel Solidarität sollten sie nicht hoffen«,

als wäre das nur allzu verständlich.

Auch wenn man meinen mag, daß der Autor Michael Robausch doch relativ Israel-freundlich schreibt, so darf man nicht übersehen, daß es die beinharte Arabisch/Muslimische Judenverfolgung der vergangenen Jahrhunderte war, die im Jahr 1840 mit der Damaskusaffäre schließlich den Auslöser zum prä-Zionismus gab, indem der Deutsch-Französische Philosoph Moses Hess als Reaktion darauf in seinem Buch „Rom und Jerusalem“ einen eigenen Staat für die Juden vorschlug, um diese vor weiterer Verfolgung zu schützen.

Die Arabische Judenverfolgung im Iraq, Iran, Syrien, in der Türkei, auf dem Territorium Israels, in Ägypten, Yemen, Libyen, Algerien, Marrokko war genauso mörderisch wie die heutige Verfolgung der Yazidi durch den ISIL (Islamic State of Iraq and the Levant), nur will das heute keiner wahrhaben und die Araber leugnen das nachdrücklich, obwohl die Liste der dokumentierten Massaker an Juden und die Beschreibung der Grausamkeiten, Bände spricht und dabei muß man immer im Hinterkopf behalten, daß es damals noch keine internationale Öffentlichkeit gab. Man konnte also morden, ohne daß es morgen über die Bildschirme flimmerte. Es gab keine Untersuchungskommissionen, die Massengräber suchte und wenn, wer hätte denn im 18ten, 19ten und in der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts nach ermordeten Juden gesucht?

Keine Sau!

Darüber reden wir besser nicht! Das wollen wir alles nicht wissen und wenn wir schon daran erinnert werden, dann wollen wir uns nur erinnern und nicht ernsthaft in uns gehen. Wir wollen die Ursachen nicht erforschen. Wir wollen sie lieber mit gutmenschlichkeit zudecken und in Erinnerungskultur schwelgen.

Wahrheit ist nur dann gewollt, wenn sie zur eigenen Narative paßt und diese eigene Narrative ist, daß niemand davon gewußt hatte, niemand etwas ahnte, niemend dabei war, niemand seine Hand reichte, niemand dafür war, sondern man war eher im passiven Widerstand, denn man mußte ja fürchten, morgen selber dran zu sein.

Daß das ein Märchen ist, zeigen die vielen Photos von Deutschen und Österreicher, die an den Straßen skandieren, wenn Juden abgeführt werden.

Juden wurden am hellichten Tag abgeführt und die Deutschen (und Österreicher) säumten die Straßen! Danach zogen sie in die zwangsarisierten Häuser und Wohnungen der Juden ein.
Juden wurden am hellichten Tag abgeführt und die Deutschen (und Österreicher) säumten die Straßen! Danach zogen sie in die zwangsarisierten Häuser und Wohnungen der Juden ein.
Die junge Frau muß ein Schild mit der Aufschrift tragen, "Ich bin am Ort das größte Schwein, ich laß mich nur mit Juden ein!" und der junge Mann muß ein Schild tragen mit der Aufschrift, "Ich nehm' als Judenjunge immer nur deutsche Mädchen mit auf's Zimmer!" Quelle: http://spartacus-educational.com/GermanMigration.htm
Die junge Frau muß ein Schild mit der Aufschrift tragen, “Ich bin am Ort das größte Schwein, ich laß mich nur mit Juden ein!” und der junge Mann muß ein Schild tragen mit der Aufschrift, “Ich nehm’ als Judenjunge immer nur deutsche Mädchen mit auf’s Zimmer!”
Quelle: http://spartacus-educational.com/GermanMigration.htm

Läden wurden demoliert, Wohnungen und Häuser wurden frei, weil die Eigentümer entweder fliehen konnten oder deportiert und umgebracht wurden. Danach zogen „Arier“ ein. Opferfamilien, die vollständig ausgelöscht wurden, wurden selbstverständlich nicht entschädigt – wie auch? – aber man beklagt sich in Deutschland gerne und häufig darüber, daß man von den Juden wegen der Judenverfolgung erpresst würde und man längst genug gezahlt hätte. Derweil leben viele Holocaustüberlebende in Armut.

Unterm Strich: Die Linken sind rot angestrichene Nazis, die jedem die Hand reichen, der, mit einer anderen Narrative als der nationalsozialistischen, Juden verfolgt.

Laut sagen darf man das nicht, aber es ist so!

Der Begriff Nazi wurde nach dem Krieg von den Linken instrumentalisiert, um die politischen Gegner zu diskreditieren, während man über die eigene Nähe zum Nationalsozialismus und die gemeinsamen Gene der Sozialisten und Nationalsozialisten möglichst das Mäntelchen des Schweigens breitete.

Nun werden Linke einwenden, daß schließlich auch sie von den Nazis verfolgt wurden, aber dem muß man entgegenhalten, daß die Gründe dafür den Zeiten entsprachen. Schließlich haben die Linken, so sie an der Macht waren, auch alle ihre politischen Gegner verfolgt, in Lager gesperrt und umgebracht und zwar aus den selben Gründen, wie umgekehrt es die Nazis mit den Linken getan haben. Und deshalb ist das etwas Anderes, auch wenn diese politischen Verfolgungen durch und durch verwerflich sind, so sind doch die Motive immer noch entscheidend für die Bewertung eines Verbrechens.

Und das führt mich zu der Feststellung, daß es Motive gibt, die auch ohne Tat schon ein Verbrechen darstellen, auch wenn man sie noch so perfide bemäntelt. Anti-Semitismus ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dessen Beschönigung und Relativierung ebenfalls. Und an dieser Stelle leisten die Linken (und die Grünen mit ihrer Lebensbornmentalität) Großes zur Geschichtsklitterung!

Und schließlich bin ich wieder bei den Grünen gelandet, bei denen eine Nachwuchspolitikerin gerade den Boden für die Verfolgung Andersdenkender bereitet. Ein gutes Argument zur Bemäntelung von Hinrichtungen ist immer wieder Netanyahu. Man hat den Haß auf diesen Mann so sehr kultiviert, daß man gar nicht mehr genau sagen kann, warum man ihn haßt

Grüne Politikerin denkt über Hinrichtungen als mögliche Notwendigkeit einer moderaten Politik im Iran nach und verteidigt dabei sogar die Nutzung von Atomenergie.

( https://tapferimnirgendwo.com/2016/08/31/gruene-politikerin-denkt-ueber-hinrichtungen-als-moegliche-notwendigkeit-einer-moderaten-politik-im-iran-nach-und-verteidigt-dabei-sogar-die-nutzung-von-atomenergie/ )


Man hat sich über Jahre ein Feindbild erarbeitet und es sorgsam gepflegt. Ob Netanyahu wirklich so ist, wie man ihm nachsagt, ist dabei unerheblich. Wer ihn verteidigt, macht sich mit ihm gemein und wird somit in den Augen dieser Leute zum Unmenschen. Genauso geht‘s einem mit Menachem Begin.

Ich sage hier ganz deutlich:

1. Man kann nicht einfach zum Unmenschen werden, außer man verhält sich unmenschlich!
2. Sowohl Menachim Begin wie auch Benyamin Netanyahu arbeiten, um Israel zu verteidigen. Das ist ihr einziges Vergehen! Sie verteidigen Juden. Sie setzen sich mit Waffengewalt gegen die Arabische Aggression, gegen Terrorismus und Krieg zur Wehr und man streitet ihnen ab, daß es ihr (der Juden) Recht sei, sich zu verteidigen.

Aber das macht Begin und Netanyahu nicht zu Unmenschen und auch nicht jene, die sich wie ich an ihre Seite stellen, sondern es macht Personen wie Thees Kalmer oder Margot Walström oder Jan Marijnissen zu sehr zweifelhaften Persönlichkeiten und unterm Strich sind diese drei (und jene, die es ihnen gleich tun) nahe an dem, was sie anderen vorwerfen: Ihre Argumentation ist perfide und unmenschlich. Sie sind verlogen und bösartig!

Postscript: Court convicts Auschwitz guard, 94, of accessory to murder

Note: Due to its layout using tables, this particular blog cannot be properly viewed on your smart-phone.
In advance I would like to apologize because I am not a professional translator. So I had my troubles with the one or the other term i.e. “Auschwitz-guard”, “On-site security guard”, “guard”, ….. well, these men were the perversion of a security guard. We all know this and therefore I see no need to further discuss it.

When I am doing a translation, I prefer to directly confront every passage with the original, so that the reader may reconstruct my translation. Either way, it puts me into the problematic position, that I am publishing a text which isn’t mine. I have to fully credit the translated report to the original Author, Per Hinrichs, and I dearly hope he won’t come after me for putting this in my blog.Continue reading →