Nachlese:
  Warum ich nicht bei Konni essen kann

Konni hatte mich gebeten ihm ein “Like” für sein Gasthaus Roter Ochs auf Facebook zu geben. Wie mach’ ich das? Ich hab’ da doch noch nie gegessen! Ich mag den Konni und ich bin mir sicher, daß er ein absolut erstklassiger Koch ist, aber wie soll ich ihm ein Like geben?
Ich hab’ ihm eins gegeben, aber ich hab’, genauso öffentlich wie mein Like ist, dazu geschrieben, wie und warum ich mich damit schwer getan habe. Zunächst war alles ruhig, aber dann brach der Shitstorm los.
Und ob ich nicht vielleicht doch beim Konni essen könnte und wie das gehen könnte, das ist total untergegangen. Das ist aber auch wurscht, denn das hat ja eh keine Sau mehr interessiert.
Wichtig war was anderes.

Es geht übrigens weiter. Die Sache ist nicht ausgestanden. Der Mob der Trolle ist noch nicht wirklich glücklich.

Ich hab’ das Ganze mit vi runtergetippt. Hier und am untersten Ende findet sich ein Link zur Diskussion. Ich hab’s abgespeichert und ein PDF draus gemacht. Es ist weitestgehend komplett.

Wenn ich hier auf einzelne Beiträge (z.B. hier von Will Berghoff) antworte, dann gewiß nicht um dem Will Berghoff, und den nachgenannten Zeitgenossen, zu antworten, denn es gibt Gründe nicht mehr miteinander umzugehen, bevor sich dieser oder der Hans-Joachim Schanz oder der Florian Rammler oder der Norbert Möndjen und der Oliver Hering entschuldigt haben.

Mir geht es aber nicht um diese Zeitgenossen, sondern ich finde es sehr wichtig hier noch eine Nachlese zu betreiben und einige Punkte bearbeiten. Heute ist Sonntag – für mich ein Werktag – und so habe ich ein bisserl Zeit dafür und ich finde diese Arbeit durchaus interessant.

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Will Berghoff ( June 3 at 9:16am ) schreibt:
>
> Viele Auslegungen der Regeln sind einfach nur
> Trickserei bis hin zum Selbstbetrug.
>
Ich bin auf das Problem auch an anderer Stelle genauer eingegangen. Das Jüdische Recht ist jedoch so gut kanonisiert und gesetzt, daß man darauf durchaus aufbauen kann, ohne in Selbstbetrug zu verfallen. Das Jüdische Recht ist ebenso ein Recht wie etwa das Römisch Recht, …. etc (ich muß hier auf den Englishen Wikipedia-Artikel verweisen, weil der Deutsche mal wieder nicht so toll ist – https://en.wikipedia.org/wiki/Comparative_law )
>
> Roman family
> German family
> Common law family
> Nordic family
> Family of the laws of the Far East (China, and Japan)
> Religious family (Jewish, Muslim, and Hindu law)
>
> Up to the second German edition of their introduction
> to comparative law, Zweigert and Kötz also used to
> mention Soviet or socialist law as another family of
> laws.
>
Ja, sogar Sovietisches b.z.w. Sozialistisches Recht – Wenn man dabei die Ursprünge betrachtet und sich etwas in die Niederungen der Rechtsgeschichte bemüht, dann kommt man nicht umhin dem Sozialismus etwas Religiöses zu bescheinigen.

Aber die Christliche Prägung der “German family” und der “Common law family” wird hier nicht erwähnt. Das fehlt. Man sieht nur die Fehler an den anderen und selbstverständlich nicht an sich selbst, wobei ich zunehmend dazu tendiere, mit auf der Grundlage einer formalisierten Gottesdefinition, jede Weltanschauung als Religion zu bezeichnen und wenn darauf eine Rechtsordnung aufbaut, dann ist es halt ein religiöses Recht.

Nur, weil es Christliche und Islamische Nationen, vom Mittelalter bis hin zur Neuzeit, geschafft haben, die halbe Welt und mit ihr viele Kulturen zu zerstören, heißt es nicht, daß es außer unseren Westlichen Rechtssystemen und der Sharia nichts gäbe.

Ich bitte an dieser Stelle alle darum, ihren Horizont zu erweitern und anzuerkennen, daß es

1. eben eine Vielzahl funktionierender und durchaus gültiger Rechtssysteme gibt
2. die im westen vorherrschenden Rechtssysteme vom Christliche Wertesystem maßgeblich geprägt wurden und ursprünglich über die Schiene
Jesus -> Papst -> Kaiser -> Aristokratie -> Pöbel
von oben nach unten durchgestanzt wurden – also streng hierarchisch.

Die Rechtssysteme passen zu den Kulturen, in denen sie vorherrschend waren und ich bitte alle sich daran zu erinnern (b.z.w. nachzulesen) wie elend das Leben einfacher Menschen noch vor 100 Jahren war und vor allem vor 200 Jahren – kurz vor Beginn der Epoche der Aufklärung, die übrigens nicht von heute auf morgen Effekte zeigte, sondern bis heute überwiegend ein Projekt der Eliten zu sein scheint. Die Masse wurde nicht mitgenommen und ein bisserl Schulwissen genügt nicht, um das aufzuwiegen.

Da sollten “wir” unsere Hausaufgaben machen, bevor wir in die Tasten greifen, sonst besteht die Gefahr, daß wir uns lächerlich machen.

>
> Ein erstklassiger Chromargan-Topf ist mit Sicherheit
> kosherer als ein Jenaer Glast-Topf, darf es ab wegen
> der auf Kupfer- und Eisengeschirr ausgelegten Regeln
> nicht sein.
>
Erstmal ist es dem Käufer überlassen, für welches Produkt er sich entscheidet. Wursch ob Glas, Keramik, Gußeisen, Edelstahl, Schmiedeeisen, emaillierter Stahl, Teflon-Beschichtet…….
Ich (ich meine damit mich und andere, die das Kashrut einhalten wollen) muß mir darüber Gedanken machen, wie ich das Ding sauber kriege.
Selbstverständlich gibt es Menschen, denen das weniger Kopfzerbrechen bereitet.
Ich frage mich also, wie ich mit einer Teflon-Beschichteten Pfanne umgehe, wie sie in zwei Wochen – zwei Monaten – zwei Jahren aussieht.
Auch wenn das so nicht im Kashrut steht, so ist doch absolute Sauberkeit eine Maxime des Gesetzes. Wie sauber ist es aber, wenn sich in einer Emaille- oder Teflonschicht Risse gebildet haben oder gar kleine Stücke fehlen?

Wer von ihnen verwendet denn heute noch unbeschichtetes Kochgeschirr aus Kupfer oder Aluminium? Das dürften die Wenigsten sein! Bleibt die Frage “Warum”?
Würden Sie das Zeug kaufen, wenn’s das so noch zu kaufen gäbe?

Ich möchte hier nicht weiter abdriften, vielmehr hoffe ich, daß dieser kleine Schwenk ausreicht um den Grundgedanken – die ursprüngliche Intention – zu veranschaulichen. Man hatte vor mehreren tausend Jahren also schon kapiert, daß Hygiene wichtig ist!
Übrigens: Die Trennung von Fleisch und Milch, so sinnvoll sie auch sein mag, war damals wohl noch nicht in der heutigen Form als Norm gesetzt. Gleichwohl halte ich sie für sehr wichtig und praktisch!
Den Fan von Cordon-Bleu oder Sahnesaucen mag das evtl betrüben und zum Anlaß gereichen, daß er sich um dieses Recht nicht schert, er/sie möge aber bitte akzeptieren, daß ich für mich diese Regel sehr wohl einhalte! Außerdem mochte ich Cordon-Bleu noch nie!

Streckenweise erinnerte die Diskussion gestern etwas an die Satirische Bearbeitung der Staatsbürgerschafts für Muslime und den Vorschlag, sie müßten Schweinefleisch essen, um den Deutschen Paß zu kriegen.
Im Nachgang wirkt die Haltung und die Einlassungen einiger Diskussionsteilnehmer wie Realsatire.

>
> Plastikgeschirr hingegen ist kaum perfekt zu reinigen
> und müsste eigentlich ausgeschlossen sein, ist es aber
> nicht. Warum nicht?
>
Den habe ich gestern nicht beantwortet – ich hab’s bei der Flut von Beiträgen übersehen.

Nehmen wir mal stabiles Plastikgeschirr an – sowas gibt’s ja, dann darf dieses Plastikgeschirr eben nur für Fleisch oder nur für Milchige Sachen verwendet werden. Einmal für eine Sache verwendet bleibt’s dabei. Man kann Küchengeräte, Geschirr und Besteck aus Plastik, Holz, Glasiertes Porzellan, Ton/Steingut oder mit Beschichtungen wie etwa Emaille oder Teflon nur einmal für Fleisch oder Milch zuordnen. Das Kaschern solcher Gegenstände ist nicht mehr möglich, sobald sie einmal gebraucht wurden. Für sie gilt also: einmal Fleisch – immer Fleisch b.z.w. einmal Milch – immer Milch.

Ich persönlich würde es allerdings zulassen, daß einer einen Gegenstand, der an und für sich nicht zu kaschern wäre, diesen mit Feuer kaschert, wenn der das aushält. Plastik und Teflon halten das freilich nicht aus. Mit Holz ist das in gewissen Grenzen wieder was anderes, aber bei dieser Grenzfrage (Holz) würde ich eher davon absehen oder einen Rabbi fragen, der auf dieses Thema spezialisiert ist.
Aber bevor ich so ein Faß aufmache…..? Nein!

>
> Soviel zu den angeblich “Gott-gegebenen Regeln”.
>
Da hat einer nicht kapiert, was Religion ist. Ich habe mich in der Diskussion sehr darum bemüht, daß ich von einem sehr nüchternen – sachlichen Gotteskonzept ausgehe. Jedoch habe ich das erst später nochmal viel genauer beschrieben.

Wichtig ist allerdings immer wieder die Feststellung, daß wir uns Gott nicht als Über-Kreatur vorstellen dürfen. Diese heidnischen Vorstellungen sind in der Tora (Shemot – Jitro) ausdrücklich verboten (Bilderverbot…..)

Dieses Bilderverbot ist weit umfassender, als nur das Verbot irgendwelcher direkter Darstellungen wie etwa einer Jesus-Darstellung in einer Katholischen Kirche. Es bildet den Kern des “Legitimations-Bootstrap” für den Staatsvertrag zwischen Gott und den Menschen.
>
> Kashrut ist nicht nur Schutz der Menschen vor
> Risiken, es ist auch ein riesiges, teilweise
> recht unterhaltsames Spielfeld derer, die davon
> leben, sei es als Ausleger der Regeln oder als
> geschäftliche Anwender.
>
Das ist ein übliches Argument, das auf eine latent Anti-Religiöse Eingstellung hinweist. Dabei geht es dem Will Berghoff nun weniger darum, die Sinnhaftigkeit für sich auszuschließen, vielmehr erscheint es mir als Versuch, das Kaschrut für mich auszuschließen, aber dazu besitzt Will Berghoff selbstverständlich kein Recht!

Mit der gleichen Behauptung könnte man auch die Existenzberechtigung des TÜV, der Dekra und allen Qualitätsprüfern und Hygienebeauftragten auf dem Erdball bestreiten.

Nach der zweiten Lektüre dieses Beitrags habe ich mein “Like” zurückgezogen.

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Peter Berberich ( June 3 at 10:39am )
>
> …. das Silberbesteck lief an und mußte mühselig
> wieder geputzt werden.
>
Da hab’ ich einen Tipp:
Du nimmst das ganze Silberzeugs und wirfst es in einen großen Topf mit Salzwasser (NaCl). Dann nimmst Du ein Stück Aluminiumfolie knüllst sie im Wasser locker zusammen, damit innen drin auch Wasser ist und kochst das Ganze ein bisserl.
Dabei öffnest Du das Fenster, denn es wird nach faulen Eiern stinken – wegen des freiwerdenen Schwefelwasserstoffs.

Danach ist das Silber wieder Belagfrei. Wenn Du’s poliert haben willst, mußt Du allerdings immer noch zum Tuch greifen und das Zeug polieren. Dafür gibt’s keinen Elektro-Chemischen Prozeß.

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Yael Schlichting ( June 3 at 10:49am )
>
> Es gab damals nur wenig bis gar kein Kupfer-
> oder Eisengeschirr. Die meisten dürften vor
> 3000 Jahren mit Stein, Ton und Holz gearbeitet
> haben. Metallgegenstände waren etwas sehr
> wertvolles. Metall war so wertvoll, daß einfache
> Leute nur die allerwichtigsten Dinge draus machen
> konnten.
>
Es dürften zudem die wenigsten gewesen sein, die überhaupt ein Messer aus Metall besaßen. So tolle Dinge waren für lange Zeit keine Gebrauchsgegenstände. Vielmehr wurden sie über lange Zeit für Kultische Handlungen oder kriegerische Zwecke verwendet. Es mußte also was wirklich Wichtiges sein: Gott oder Leben/Tod.

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Konni Scheller ( June 3 at 11:09am )
>
> das ganze hat noch eine andere Ebene.
> Meiner Meinung nach definiert die Einhaltung
> von Regeln auch die Identität einer Gruppe,
> ganz ohne sachlichen Bezug.
>
Ich würde sagen, da müssen wir wieder weiter unten ansetzen, nämlich bei einer gemeinsamen Wertebasis.
Wir (Juden) haben’s da recht einfach (hab’ ich auch irgendwo anders noch geschrieben):

1. Das wichtigste Gut ist Überleben b.z.w. das Überleben der Kinder.
2. Ein Wertekanon, den wir als den “Inbegriff des Guten” verstehen dürfen und den habe ich auf Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit eingeschränkt.

Darauf bauen wir unsere Moral auf und darauf gründen wir unsere Ethik (Ethik ist die “Moralphilosophie”, also die Lehre von der Moral)

Und bei dieser Gelegenheit muß ich noch etwas nachtreten (Du bist nicht gemeint, Konni) Es gibt offenbar Menschen, die mit einer solchen Wertebasis/Werteordnung/Wertorientierung grundsätzliche Probleme haben, weil sie entweder

– noch nie ernsthaft darüber nachgedacht haben,
– es auf ihrem Lebensweg irgendwo auf der Strecke geblieben ist
– sie völlig andere Werte haben, die einen diametralen Gegensatz zu den o.G. darstellen.

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Will Berghoff ( June 3 at 11:28am )
>
> Die Schwierigkeit, ein gemeinsames Mal
> im Hause eines Anderen einnehmen zu können,
> grenzt eine solche Gruppe aus, weil gerade
> das zum Kern der westeuropäischen Wertegemein-
> schaft gehört.
>
Das ist eine sehr “interessante” Sicht. Ist ein gemeinsames Essen in Europa also ein Wert?
Okay, dann gehöre ich nicht dazu, denn für mich stellt es eher ein Ritual dar.
Einige Teilnehmer der gestrigen Diskussion haben übrigens Rituale vehement abgelehnt:

Zitat Hans-Joachim Schanz:
>
> und vor diesem Hintergrund darf sich gerne auch
> der Jude daran gewöhnen, daß er, seine Religion
> und seine Riten nicht relevanter sind, als jene
> der Christen, Scientologen, Moslems, Jediisten,
> Dudeisten, Lillifeeisten, Pastafaris und Satanisten.
>
Tja, lieber Will, Deinen Lifestyle kannst du Dir zusammen mit den Lillifeeisten und den Satanisten gerne in die Haare schmieren – sagt zumindest Hans-Joachim Schanz.
Wir pflegen das Kaschrut eben nicht als Ritus, sondern wir beachten ein Gesetz und dieses Gesetz ist von führenden Juristen im Rahmen des Jüdischen Rechts anerkannt (siehe oben comparative law)

Wenn die Teilnahme an einem Ritual die Grundvoraussetzung für die Zugehörigkeit zu einer Wertegemeinschaft darstellt, dann haben wir ein grundsätzliches Problem und ich hoffe, das sehen alle ein, die lesen können.
Es hat sich im Verlauf der Diskussion leider gezeigt, daß nur wenige der Teilnehmer diese elementare Kulturtechnik beherrschen. Die meisten lasen irgendwas und stellten dann den Sinnzusammenhang her, den sie gerade lustig fanden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Einwand von Will Berghoff zu interpretieren:

  1. er meint das ernst und gibt uns einen Einblick in eine krude Werteordnung. Das wäre dann etwa vergleichbar mit der Maßbandübergabe für W15er beim Bund und dem dazugehörigen Komasaufen. Nur wer damals mitmachte, gehörte dazu.
  2. er sucht händeringend nach einem grundlegenden Ansatz, um zu zeigen, daß das Kashrut sich hier in Mitteleuropa ausschließt.

Weiter
>
> Es amcht also aus Sicht der anderen schon
> einen Unterschied, ob man nur die Schäufele
> nicht isst oder “keinen Fuss in ein solches
> Haus setzt”.
>
“Schäuferle” lieber Will, “Schäuferle” oder “Schäuferla” – mit ‘r’!

Darüber hinaus habe ich nicht gesagt, ich würde keinen Fuß in Konni’s Haus setzen. Ich könnte da halt nichts Essen. Trinken könnte ich hingegen schon was. Das ist alles!

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Dann ist da noch der Fall Florian Rammler. Ein junger Mann, der offenbar einer anderen Religion anhängt und die, das wissen wir aus der Geschichte, springt mit Häretikern nicht gerade zimperlich um.

Wo Florian zum Beten hin geht läßt er uns auch bald wissen
>
> Ich bewege mich regelmäßig in linken
> (nicht linksextremen) Kreisen
>
Okay, also Mainstream, kein ultraorthodoxer Sozialist.
Und ich möchte an dieser Stelle nochmal anmerken, daß der Sozialismus durchaus was religiöses hat, daß er eine andere Wertebasis gesetzt hat und darauf eine eben Linke Partikularmoral (willkürliche Moral) aufgebaut hat, die zur Begründung schlimmster Verbrechen diente.

Ich rate dem noch jungen Florian dringend dazu das Werk “Der Archipel Gulag” von Aleksandr Solženicyn (Alexander Solschenizyn) zu lesen!
Da kann er dann mal nachlesen, was im Namen der reinen Lehre und für den Sieg des Sozialismus alles für richtig gehalten wurde.
Nach dem zweiten Weltkrieg haben die wahren Sozialisten dann in der Deutschen Demokratischen Republik die Nazis unmittelbar in die SED aufgenommen. Auch wenn die “Entnazifizierung” im Westen nicht viel nützte, in der DDR gab’s nicht mal das. Die neuen Parteigänger mußte nur einen Zettel unterschreiben, auf dem sie erklärten, daß sie mit dem Nationalsozialismus nichts mehr zu tun hätten – dann durften sie weitermachen. Zu nahe waren sich Sozialisten und Nationalsozialisten – sowohl im moralischen Anspruch, wie auch in der Organisationsstruktur. Auf diese Experten wollte und konnte man nicht verzichten.

Dann lese ich mir die Beiträge vom Florian nochmal durch und sehe, daß er sich systematisch anpirscht und schließlich zur Sache kommt:
>
> und habe ehrlich gesagt noch nie jemanden
> antisemitisch äußern gehört, jedoch oft
> antizionistisch.
>
Aha! Daher bläst der Wind!
http://www.hagalil.com/antisemitismus/europa/linker-antisemitismus.htm
und die Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37954/antizionistischer-antisemitismus

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung darfst Du schon lesen, lieber Florian,
das tut auch einem “Linken” nicht schaden!

Vielen Linken scheint es nicht bekannt zu sein, daß der Zionismus eine Antwort auf die grausame Judenverfolgung durch die Araber im 18ten, 19ten und 20ten Jahrhundert ist.
Die Araber haben das Morden nie industrialisiert, aber sie morden aus den gleichen Motiven wie es die Europäer/Deutschen taten. Und darin liegt die Ursache für die Schaffung des Staates Israel und nicht im zweiten Weltkrieg. Das habt Ihr in der Schule nicht gelernt, aber das gibt auch Pimpfen nicht das Recht, so zu tun, als wär’ da nichts gewesen.
Die Linken nennen ihren Anti-Semitismus eben anders und glauben sie hätten das Problem behoben, wenn sie es anders bezeichnen und mit dem Finger nach Rechts zeigen, aber es ist und bleibt der gleiche Ungeist!

Das ist eine schlimme Entwicklung, die mich schließlich zu den Begriffen “Linksbraun” und “Rechtsbraun” geführt hat. Die beiden reiben sich aneinander, weil sie Rücken an Rücken stehen. Welche Funken sprühen sehen wir gelegentlich, wenn sich die Glatzen mit dem Schwarzen Block auf der Straße treffen.

Rechtsbraun und Linksbraun treffen sich auf der Straße - Satiremagazin Simplicissimus - 16. Februar 1931 - Seite 4
Rechtsbraun und Linksbraun treffen sich auf der Straße
Satiremagazin Simplicissimus
  16. Februar 1931
  Seite 556
  Und hier geht’s zur Ausgabe als PDF

Ich hatte zusammen mit meiner Tochter mal das zweifelhafte Vergnügen Linke bei ihrer antifaschistischen “Arbeit” beobachten zu dürfen. Ich wollte mit meiner Tochter (Schwerstbehindert – im Rollstuhl) nur ein Eis an der Münchner Freiheit essen. Und da war dann erst mal die Münchner Version von Pegida am Demonstrieren. Sogleich kreuzte eine Horde Linker auf, die alles niederschrien. Auch wenn ich die Rechten nicht mag. Die Linken zeigten hier ganz deutlich, was sie vom Verfassungsmäßig verbrieften Recht auf freie Meinungsäußerung und von der Versammlungsfreiheit halten – nämlich nichts! Die Linken beanspruchen für sich das Recht zu bewerten, was gut und was schlecht ist, was geht und was verhindert werden muß. Und das geht eben gar nicht!

Nichts gelernt!

Tendenziell fühlen sich nicht nur Florian, sondern auch andere in ihrem Weltbild (Glauben) wohl durch das Erscheinen einer bekennenden Jüdin angegriffen.

Sie könnten deren Anderssein auch mit Desinteresse quittieren und sich sagen, “Wieder so eine Verrückte, naja, jedem Tierchen sein Pläsierchen”, aber das geht einfach nicht. Irgendetwas treibt sie in eben diese “Unterhaltung” über das Kashrut einzusteigen, um sie schließlich zu kapern und etwas ganz anderes zum Thema zu machen.
Das nennt man dann übrigens “Trollen”. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29 )

Ein Ziel scheinen sie gemeinsam zu haben (Ziel bitte nicht mit Motiv verwechseln)
Sie wollen mir das Eingeständnis abringen, daß alles, was für mich wichtig ist, meine ganze Wertebasis, völlig falsch sei und das soll ich zugeben und da lassen sie nicht locker. Jeder auf seine Weise und der Florian macht das eben mit einer Strategie, die er in seinen “Linken Kreisen” gelernt hat. Dazu gehören auch ganz spezifische Fachbegriffe wie etwa “Strohmann-Argument”, das man in solchen Zirkeln kennt und auch übt. Ich kenne das (nicht das Strohmann-Argument) – ich war ja auch mal an einer Hochschule und hab’ mich da mit MSB (Marxistischer Studentenbund Spartakus) und SHB (Sozialistischer Hochschulbund) geplagt. Die haben jede Diskussion zerschossen. Am Ende ging’s nie um die Sache, sondern nur noch darum, wie man den nicht-Sozialisten mit Geschäftsordnungsanträgen das Wort am Besten abzuschneiden vermag ( Trollen eben )
Da läßt Du dann die Studentische Arbeit recht schnell bleiben, wenn Du als Parteilose auf einmal zu den Pösen gehörst.
Ich hab’ das auch erst geschnallt, als er (der Florian) das offen zu erkennen gab.

Dann aber schon und ich hab’ ihm dann für ihn passend Kontra gegeben und schließlich endete das Ganze in Schuldzuweisungen:
Du hast aber….. Doch, Du hast….. nein, Du bist……
Räbäää!

Der Thread ist insofern interessant, als uns der Florian auch zeigt, wie man mit Argumenten umzugehen hat, wenn sie einem nicht gefallen und man selbst ziemlich schlecht bestückt ist.
>
> In der Regel gewinnt eine Diskussion der,
> mit den besseren Argumenten. Das ist nicht
> zwangsläufig der, der richtig liegt, sondern
> meist der, der sich mehr damit beschäftigt.
>
Das ist eine interessante Darstellung. Was will uns der Florian damit sagen? Etwa, daß der mit den besseren Argumenten nicht recht hat, weil der, dem diese Argumente fehlen zwar eine Pflaume ist, aber wenn er zu den Guten gehört, hat der immer recht?
Da kann er so blöd sein wie er will?

In der Schule haben wir mal gelernt, wie wir ein Argument aufbauen.
Nämlich: Behauptung – Begründung – Beleg

Florian behauptet aber nur – er begründet nur sehr dürftig und belegt nichts!

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Jorge Kosch ( June 3 at 2:30pm )

Dann kommt klassischer Troll ( https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29 ) Er macht’s eigentlich leicht, denn er versteckt nichts, wie etwa der Florian.

Dem Jorge geht’s überhaupt nicht um die Diskussion. Er weiß auch gar nicht um was es geht (nämlich ums Kashrut und nicht um Religion), aber das kümmert ihn nicht. Es ist irgendwas Jüdisches, also muß es eine Religion sein und sowas ist scheiße.
>
> Ich möchte darauf hinweisen, dass mein Nachname
> überhaupt nichts mit jüdischen Speisegesetzen zu
> tun hat.
> Wirkliche Religionsfreiheit kann in letzter
> Konsequenz natürlich nur die Freiheit von Religion
> sein. Sollte es da doch noch Zweifel geben?
> Wer Fressen, Sex und natürlich Politik mit religiösen
> Vorschriften vermengt, hat eigentlich sein Recht
> verwirkt oder noch gar nicht erworben, am Tisch der
> Erwachsenen zu sitzen und mitzureden.
>
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie unser Mathe-Lehrer meinen Klassenkameraden beschimpft hat und ihm vorgehalten hat, daß für ihn wohl wirklich nur Fressen und Scheißen wichtig wären. Wie ein Rindviech säße er im Klassenzimmer!
Und dann hat er auf meinem Ordner den Spruch

Hauptsach’ mia san xund

gesehen und hat kurz um Fassung gerungen und fortgesetzt:

und d’Frau hod a arbad

Abgesehen davon will er nichts fragen und beitragen. Sein erster Beitrag ist neben der Spur – eine Themaverfehlung, aber das merkt er nicht, das ist ihm auch wurscht und das macht er mit seinem zweiten Beitrag deutlich:
>
> Ich lese grundsätzlich nicht mehr solche
> aufgeblasenen Threads. Ich bitte auch nicht,
> ohne dass ich ausdrücklich darum gebeten hätte
> mir Dinge zu erklären, die ich schon weiss oder
> die mich vielleicht auch gar nicht (mehr)
> interessieren. Ich habe doch bereits alles
> beigetragen, was ich in aller Besscheidenheit
> hier beitragen konnte.
>
Ja, diese “Bescheidenheit” muß man einfach anerkennen. Der will halt nur ein bisserl herumkläffen.

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Und da wäre noch der Hans-Joachim Schanz, der sich irgendwann einfach so zu Wort meldet und eigentlich nichts beizutragen hat. Dafür wird er zwischendurch mal beleidigend und sieht aber überhaupt nicht ein, warum er das nicht sollte, vielmehr sieht er das Recht (zu beleidigen) auf seiner Seite.

Schließlich räumt er unumwunden ein, daß er nur ein bisserl Trollen wollte und ich selber schuld sei, wenn ich darauf einsteige.
>
> Ich diskutiere ohne Interesse am Thema und hätte
> es beim einmaligen Trollen belassen. Als Du damit
> anfingst, darauf einzusteigen hatte sich wohl etwas
> verhakt
>

##########################################

Rosemarie Krützfeldt ( Yesterday at 1:59pm ) trollt auch ein bisserl.

Sie hat zwar keine Ahnung, aber davon hat sie viel.
>
> Mir gehen Leute auf den Senkel, die die Weisheit
> mit Löffel gegessen haben, egal ob Tora, Veganismus
> oder Integralrechnung. Und wenn mir jemand seine
> Ge- und Verbote aufzählt, die ihn oder sie daran
> hindern, da oder dort zu essen, zu schmusen oder
> zu schlafen, dann regt mich das auf. Wofür hatten
> wir die Aufklärung? Ob Zeugen Jehovas, Veganer,
> Juden oder gläubige Muslime – tut, was ihr wollt
> und für Euch! Ich liebe die Fotos von den Schäuferla.
>
Ja, Rosemarie, “Tora, Veganismus und Integralrechnung” – ich schmeiß’ mich weg!
Außerdem mag’ es Rosemarie einfach nicht verbutzen, wenn jemand was sagt, was sie nicht mag, auch wenn es sie gar nicht betrifft.
Jetzt muß sie sich einmischen, denn wenn eine Facebook-Freundin ihres Facebook-Freundes etwas häretisches zum Thema Tora, Veganismus oder Integralrechnung sagt, dann schnackelts bei ihr scheinbar.

Ich finde es sehr schade, daß Rosemarie ihre Beiträge später gelöscht hat, denn im Gefolge ihrer sprachlichen Absonderung wurde es noch interessant. Da fand sich noch einer, der mich noch unbedingt zu dem Bekenntnis nötigen wollte, daß das Kaschrut ein Schwachsinn sei. Er wollte nicht aufgeben, bis sich nach und nach herauskristallisierte, daß er nicht lesen kann oder will, daß er nicht mal eben geschriebenes liest und trotzdem antwortet, daß er sich schließlich selbst indirekt des Schwachsinns zeiht und zu guter Letzt offenbart er seine erhebliche Zahlenschwäche (Dyskalkulie)

Liebe Rosemarie,
Du hast mit dieser Aktion einen sehr lustigen Schlagabtausch abgeschnitten. Es hat mir doch soviel Spaß gemacht auf den fraglichen Herrn einzudreschen.
Mit Bezug auf’s Diskutieren war der ein richtiges Watschnxicht und er war wohl auch noch dankbar, wenn man ihm eine eingeschenkt hat.
Aber, liebe Rosemarie, Dein eigentliches Ziel hast Du verfehlt, denn ich hatte die gesamte Diskussion bereits abgespeichert. Mir fehlen nur die lustigsten Passagen aus meinem Aufeinandertreffen mit dem Watschnxicht. Deine Beiträge habe ich allerdings alle noch und Du findest sie bald in meinem Blog! (was sich hiermit erfüllt)

Nennen wir ihn also Watschnxicht, den Herrn, der seine Aufgabe darin verstand, mir zu erklären, was richtig und was falsch ist und daß das Kaschrut eben falsch ist und ich kein Recht hätte es für mich als richtig anzusehen und ich müsse das nun zugeben, daß das alles ein Schmarrn ist.

Sein erstes Auftauchen war übrigens dergestalt:
>
> Am Arsch Fräuein IICHBINWASBESONDERES, Das kannste
> dir sonstwohin schieben. ES ist nichts besonderes Jude oder
> Jüdin zu sein. Ich bin ja ein NICHTJUDE, deswegen kann ich
> ja nichts verstehen. Das wehrte Yael ist ekelhafter
> widerwärtiger Rassismus und du bekommst das
> nichmal ansatzweise mit
>
Klasse, oder?
Tatsächlich kann er nichts verstehen, weil er nicht lesen kann oder will……. und wegen einiger anderer schwerwiegender intellektueller Defizite.
Und liebes Watschnxicht: Ich möchte Dich ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich als diejenige, die beleidigt wurde, ausdrücklich zur Retourkutsche berechtigt bin!

Siehe: Joachim Herrmann, Bayerns “wunderbares Inzuchtsprodukt”

Schade, schade! Rosemarie, es war so lustig und Du hast dem wohl unabsichtlich ein Ende bereitet.

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Norbert Möndjen ( June 3 at 3:56pm )

Der steigt gleich richtig ein:
>
> Meine Meinung will wahrscheinlich keiner hören
>
Stimmt, lieber Norbert, Du hast es vollkommen richtig erfaßt!
>
> aber ich sag sie trotzdem.
> Hier kommt sie: ” Nur strunzdämliche Vollidioten
> folgen Ritualen die heute jeder wissenschaftlichen
> Grundlage entbehren”. Das beinhaltet Vegan,
> Koscher, Halal, das Problem der Inder mit
> Rindfleisch oder Milch und noch viele andere
> Sachen die ein paar Vollidioten irgend wann mal
> auf Papier gebracht haben. Dazu gehören natürlich
> auch so Dummheiten wie die Beschneidung bei Jungen
> und Mädchen oder der Wunsch eine Jungfrau zu
> heiraten bzw. überhaupt heiraten zu müssen oder
> das das veschiedene Geschlechter sein müssen.
>
Was soll man da noch sagen?
Etwa, daß die Juden pro Kopf mit Abstand die meisten Nobelpreisträger hervorbringen und daß wir beabsichtigen, das auch weiterhin zu tun?

Naja, ich glaube, nachdem Barack Hussein Obama für seine Nuklearabrüstung gleich zu Beginn seiner Amtszeit den Friedensnobelpreis einheimste und im Laufe seiner Amtszeit die USA ordentlich nuklear aufrüstete (Modernisierung und Kampfwertsteigerung aller Atombomben) möchte wohl kein Jude mehr den Friedensnobelpreis haben. Er ist nichts mehr wert.

Auf die Frage warum er sowas schreibt (der Norbert) präsentiert er sein Gegenmodell zu meinem Gott:
>
> Nein. Ich drücke meinen absoluten Hass gegen
> unwissenschaftlichen Müll aus
>
Haß als Motiv jemanden, den man gar nicht kennt zu beleidigen?!
Vor zwanzig Jahren hätte ich gesagt: “Mein lieber Scholli, der traut sich!”
Heute muß ich leider sagen, daß er da eine Haltung präsentiert, die in Europa zunehmend um sich greift und die auch mich dazu bewegt möglichst bald von hier zu verschwinden.
Ich kann das nicht morgen oder übermorgen, aber ich plane es konkret. In so einem Umfeld sehe ich keine Zukunft für mich.

Nun mag mir einer entgegenhalten, daß der das nicht so meint…… aber es ist bedauerlicherweise so, daß der Norbert Möndjen kein Einzelfall ist. Er befindet sich einer stetig wachsender Gesellschaft – der Gleichgestrickten.
Da wird sich der Norbert dann sicher wohlfühlen – ich nicht!

Darüber hinaus zeigt sich im Verlauf des “Austausches”, daß der Norbert von Wissenschaft keinen blassen Dunst hat.

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Was insgesamt recht lustig war, war daß immer wieder einige Teilnehmer versuchten mir
A) fehlende Gesetzestreue hier in Deutschland zu unterstellen, denn ich halte mich ja auch an die Jüdischen Normen. Daß das einander nicht unbedingt ausschließt wollten sie alle nicht einsehen.
Fazit: Ein Jude ist nicht gesetzestreu – kann nicht gesetzestreu sein, außer er schwört seinem “Glauben” ab, wirs säkular und frist Schäuferla.
B) alles daran setzten mir ein Eingeständnis abzuringen, daß das Kaschrut völliger Blödsinn, unwissenschaftlicher Schwachsinn….. oder was auch immer sei. Die waren zwar mit ihrer Forderung genügsamer, aber hartnäckiger.

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Ja, ‘s reicht jetzt eigentlich, oder?

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Und hier jetzt noch der Thread, soweit ich ihn halt noch habe.
Liebe Rosemarie, da sind auch Deine gelöschten Beiträge drin.

Einfach auf diesen Link hier klicken!

################ und hier geh’s weiter ###################

Stefan Dewald · Friends with Konni Scheller
Religion spaltet Menschen.
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Hans-Joachim Schanz · Friends with Konni Scheller
Und sie macht Deppen glauben, sie seien die Anständigen 😉
Like · Reply · 1 · 3 hrs · Edited

Rüdiger D. Weida Dazu der jüdische Nobelpreisträger Steven Weinberg:
„Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde – nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion.“
„Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne ihr würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“
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Jorge Kosch So entstehen Märtyrer! Gibt es schon Reliquien?
Like · Reply · 26 mins

Stefan Dewald · Friends with Konni Scheller
Ich bin eine lebende Reliquie! 30 Mio. Kohlenstoffatome in mir waren schon in Isaac Newton.
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Das Ganze erinnert mich ein bisserl an meine Kindheit in der Grundschule. Ich ging an eine ganz normale Grundschule und da gab es einen, den Thomas W. Dessen Vater hatte einen Druckereibetrieb und eben ein bisserl Geld. Der Thomas – damals schon übergewichtig – hat seine “Bande” gegründet. Die “Thomas W***** Bande. Und der Thomas brauchte ein Opfer und das war ich. Ich hatte dem Thomas rein gar nichts getan, aber das spielte keine Rolle. Dem Thomas reichte die Gewißheit, daß ich anders war.

Genauso reichte es hier, daß ich anders bin und dazu stehe, um mir zum Beispiel vorzuwerfen, daß ich nicht Gesetzestreu sei.

Damals konnte ich die Schule nicht wechseln. Heute schau’ ich mir das an Zieh’ einen Schlußstrich – nämlich diesen Blog – und verewige diese Typen hier.

Was die da treiben ist für D-Land völlig typisch. Normal möchte ich das freilich nicht nennen, denn D-Land ist nicht normal, wie soll ich also sagen können, es sei für dieses Land normal?